Zahl steigt

Axt-Attacke in Düsseldorf: Touristen unter den Verletzten

+
Verletzte bei Axt-Attacke im Düsseldorfer Hauptbahnhof

Düsseldorf - Ein Mann verletzt im Düsseldorfer Hauptbahnhof am Donnerstag mit einer Axt wahllos Menschen. Neun Menschen wurden dabei verletzt.

Nach der Axt-Attacke am Düsseldorfer Hauptbahnhof spricht die Polizei nun von neun Opfern. Einige von ihnen seien schwer verletzt, teilte die Polizei am Freitag mit. Nach Angaben der Düsseldorfer Universitätsklinik ist von vier schwer verletzten Opfern keiner in Lebensgefahr. Die Ermittler gehen von einem psychisch kranken Einzeltäter aus. Die Polizei sagte zu der höheren Verletztenzahl, es hätten sich zwei weitere Personen mit leichten Verletzungen gemeldet.

Unter den bei der Axt-Attacke Verletzten sind auch Touristen. Düsseldorfs Polizeipräsident Norbert Wesseler sagte bei einer Pressekonferenz am Freitag, unter den Opfern seien zwei Italiener.

Zunächst war von sieben Opfern die Rede gewesen. Der mutmaßliche Täter sei ein 36 Jahre alter Mann aus dem Kosovo, der in Wuppertal wohne, erklärte die Polizei. Der Mann hatte versucht zu fliehen und wurde dabei schwer verletzt.

Axt-Attentäter wurde von Polizisten und Reisenden verfolgt

Der 36-Jährige soll am Donnerstagabend erst in einer S-Bahn, dann im Bahnhof mit einer Axt wahllos auf Passanten eingeschlagen haben. Der mutmaßliche Axt-Attentäter ist nach seiner Bluttat am Düsseldorfer Hauptbahnhof von Streifenpolizisten der Bundespolizei und von Reisenden verfolgt und schließlich nach einem Sprung von einer Brücke überwältigt worden. Der 36 Jahre alte Verdächtige stamme aus Wuppertal, teilten Landes- und Bundespolizei am Freitag mit.

dpa-Video: Düsseldorf: Amoktäter vom Hauptbahnhof identifziert

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare