Australien: Mehr Zeit für Rettung des Great Barrier Reefs

+
Im Juli 2015 konnte Australien noch abwenden, dass das Riff auf der Roten Liste des gefährdeten Weltnaturerbes landet. Foto: James Cook University

Sydney (dpa) - Australien braucht für die Rettung des Great Barrier Reefs mehr Zeit. Queensland werde das Welterbekomitee der Unesco um Aufschub bitten, um die Probleme am weltgrößten Korallenriff in den Griff zu bekommen, teilte der Umweltminister des Bundesstaates, David Miles, mit.

Im Juli 2015 konnte Australien noch abwenden, dass das Riff auf der Roten Liste des gefährdeten Weltnaturerbes landet. Die Unesco forderte im Gegenzug ernsthafte Fortschritte beim Schutz des Riffs bis Dezember 2016.

Die Bemühungen hatten am Donnerstag einen Rückschlag erlitten, als ein Gesetzentwurf zur Eindämmung von Waldrodungen an der Küste knapp im Parlament von Queensland scheiterte. Die durch die Abholzungen verursachte Bodenerosion bedroht Wissenschaftlern zufolge das Korallenriff.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.