Höllischer Knall in Krematorium

Angehörige legen Gegenstand zu einer Leiche - dann explodiert der Sarg

Diese Geschichte aus dem britischen Bolton klingt mehr als kurios: Weil die Hinterbliebenen einen Gegenstand in den Sarg eines Angehörigen geschmuggelt hatten, kam es in einem Krematorium zu einer Explosion. 

Bolton - Ein kurioser Zwischenfall in einem britischen Krematorium hat am Wochenende für Schlagzeilen und einen großen Schreck unter den Mitarbeitern gesorgt. In britischen Kleinstadt Bolton südlich von Manchester ist einem Bericht der BBC zufolge, ein Sarg explodiert. Grund für den Knall: eine Kokosnuss, die in dem Sarg lag. Vermutlich hatte das Wasser der Kokosnuss beim Verdampfen die Kokosnuss zum Zerplatzen gebracht.

Donna Ball, Mitarbeiterin der lokalen Stadtverwaltung, appelliert jetzt an alle Trauernden, sich an die Regeln des Krematoriums zu halten und keine Gegenstände in die Särge zu schmuggeln. "Wir verzeichnen eine Zunahme von Dingen wie E-Zigaretten, Whiskey- und Vodkaflaschen, Golfbällen, manchmal Golfschlägern und Mobiltelefonen. Besonders Mobiltelefone sind ein echtes Problem für uns", wird Ball im BBC-Bericht zitiert.

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Normalerweise würden die Bestatter derartige Dinge an sich nehmen, doch manchmal seien sie in die Taschen der Menschen geschoben und würden so nicht entdeckt werden. Bei der Verbrennung käme es dann manchmal zu „höllischen Explosionen“, so Ball.

Louise Walch-Grognet, Mitarbeiterin des Bestattungsunternehmens in Bolton, erinnert sich, dass einmal sogar angefragt wurde, ob man dem Verstorbenen einen Satz Unterwäsche in den Sarg legen dürfte.

va

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild

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