Hbf teileweise abgesperrt

Alarm in Leipzig: Tasche geprengt

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Ein Zug im Hauptbahnhof Leipzig (Archivfoto)

Leipzig - Ein Teil des Hauptbahnhofs in Leipzig ist am Montagnachmittag nach dem Fund einer Tasche vorübergehend gesperrt worden. Diese hatte einen merkwürdigen Inhalt.

Nach dem Fund einer herrenlosenTasche ist ein Teil des Leipziger Hauptbahnhofs am Montagnachmittag mehrere Stunden gesperrt worden. Wie der Einsatzleiter der Bundespolizei, Ralph Krüger, sagte, hatte eine Mitarbeiterin der Bahn im Bereich der Gepäckaufbewahrung eine Laptoptasche entdeckt, der kein Besitzer zugeordnet werden konnte. Spezialisten gaben schließlich Entwarnung, gegen 17.30 Uhr wurden alle Gleise wieder freigegeben. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen.

In der Tasche wurden Kabel und Batterien gefunden, außerdem eine Substanz, wie Krüger sagte. Daraufhin wurde die Tasche von Spezialisten mit Wasserdruck aufgeschossen. Die Substanz werde untersucht, nach Angaben von Experten sei sie nicht zündfähig gewesen, erklärte Krüger.

Ein Sprengstoffhund war im Einsatz, auch er schlug nicht an. Sicherheitskräfte begannen noch am Abend mit der Spurensicherung, auch der von DNA-Spuren. Außerdem wurden Videoaufnahmen ausgewertet, die auf dem Bahnhof gemacht werden.

Sieben Gleise waren während des Einsatzes für den Bahnverkehr gesperrt. Die Züge wurden auf die Gleise 14 bis 21 umgeleitet. Die Bahn sprach von Verspätungen und Ausfällen, Einzelheiten konnte eine Sprecherin zunächst nicht nennen.

dapd

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