Nach Erdbeben der Stärke 4,8

Ätna-Beben: Video zeigt erschreckendes Ausmaß - Regierung mit drastischer Konsequenz

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Der Vulkan Ätna ist an Heiligabend erneut ausgebrochen. Seitdem erschüttern viele Erdbeben die Region. 

Der Ätna auf Sizilien ist der aktivste Vulkan Europas und ist am Montag erneut ausgebrochen. Das Ausmaß an Zerstörungen ist enorm, wie auch ein Video zeigt.

  • Ätna-Beben in Sizilien/Italien: Schon seit dem 23. Dezember zeigt der Vulkan Aktivität, die zu mehreren kleinen Ausbrüchen und Beben führte. 
  • Der 3300 Meter hohe Ätna gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. 
  • Die Erde darunter ist in Bewegung: Unter Sizilien taucht die afrikanische unter die europäische Erdplatte ab, was auch zu Beben führt.
  • Ein Video erschreckt besonders (27. Dezember)
  • Die italienische Regierung hat den Notstand für die betroffenen Regionen ausgerufen

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Ätna in Italien/Sizilien: Trotz weniger Erdbeben am Ätna bleibt Alarmstufe hoch

21.35 Uhr: Nach dem durch den Vulkan Ätna ausgelösten Erdbeben auf Sizilien hat die italienische Regierung den Notstand für die betroffenen Orte auf Sizilien erklärt. Das Kabinett machte bei seiner Sitzung am Freitagabend Soforthilfen in Höhe von 10 Millionen Euro frei. Damit zeige die Regierung in konkreter Form, dass sie den Betroffenen nah sei, erklärte Regierungschef Giuseppe Conte auf Twitter.

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13.12 Uhr: Die Erdbeben rund um den Vulkan Ätna auf Sizilien haben sich abgeschwächt. „Wir können aber nicht unbesorgt sein“, solange noch Beben registriert werden, sagte der Geologe Marco Neri vom italienischen Institut für Geophysik und Vulkanologie am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Denn die Beben in etwa zwei Kilometer Tiefe deuten dem Vulkan-Experten zufolge daraufhin, dass sich die von der Magma ausgehende Spannung im Untergrund noch nicht abgebaut hat.

Update 28. Dezember, 6.14 Uhr: Nach den Erdbeben rund um den Vulkan Ätna auf Sizilien will die italienische Regierung den Notstand für die betroffenen Gebiete ausrufen. Dies würde den Behörden erlauben, gewisse Vorschriften zu umgehen und schneller Hilfe zu leisten, teilte der Vize-Premierminister und Chef der Fünf-Sterne-Bewegung, Luigi Di Maio, mit. Am Mittwochmorgen hatte ein Beben der Stärke 4.8 die Region um Catania am südöstlichen Fuß des Ätna erschüttert. Dadurch wurden mehr als 400 Menschen nach Behördenangaben vorübergehend obdachlos. Zudem gab es 28 Verletzte, darunter aber keine lebensbedrohlichen Fälle. 

„Wir haben den Tod gesehen“: Sizilien ist geschockt von Beben nach Ätna-Ausbruch

16.10 Uhr: Eine Serie von Beben hat die Bewohner rund um den Vulkan Ätna auf Sizilien in der Nacht zum Mittwoch aufgeschreckt. Der heftigste Erdstoß der Stärke 4,8 sorgte nach ersten Medienberichten für Schäden an Gebäuden bei Catania. Mindestens vier Menschen wurden durch herabfallende Trümmer verletzt. Am stärksten betroffen war Zafferano. „Nach den Erschütterungen der letzten Tagen haben wir angezogen geschlafen“, sagte ein Augenzeuge der italienischen Zeitung „La Stampa“. „Wir haben den Tod gesehen“, wird ein anderer Bewohner der Stadt zitiert.

Die Zeitung hat auf ihrer Online-Seite ein erschreckendes Video veröffentlicht, auf dem das ganze Ausmaß der Zerstörungen sichtbar wird.

Der Vulkan Ätna ist an Heiligabend erneut ausgebrochen. Seitdem erschüttern viele Erdbeben die Region. 

Update vom 27. Dezember 2018, 13.35 Uhr: Die vom Vulkan Ätna ausgelösten Beben haben mehr als 400 Menschen den Behörden zufolge vorübergehend obdachlos gemacht. Sie mussten in der vergangenen Nacht in Notunterkünften untergekommen, weil sie wegen des Bebens nicht in ihren Häusern bleiben konnten, teilte der Chef der italienischen Zivilschutzbehörde, Angelo Borrelli am Donnerstag dem staatlichen Radiosender RAI mit. Zudem gebe es 28 Verletzte, darunter aber keine lebensbedrohlichen Fälle.

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Seiner Behörde seien 1600 Wohnungen mit Schäden gemeldet worden, welche auf die Beben zurückzuführen seien, sagte Borrelli. Am Mittwochmorgen hatte ein Beben der Stärke 4.8 die Region um Catania am südöstlichen Fuß des Ätna auf Sizilien erschüttert. Im Ort Zafferana Etnea wurden mehrere Häuser beschädigt, darunter eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert.

Der Vulkan Ätna ist an Heiligabend erneut ausgebrochen. Seitdem erschüttern viele Erdbeben die Region. 

Erdstöße erschüttern Region um Sizilien nach Ätna-Ausbruch

Update vom 26. Dezember 2018: Sizilien ist seit dem Ausbruch des Vulkans Ätna an Heiligabend nicht zur Ruhe gekommen. Zahlreiche Erdstöße erschütterten die italienische Mittelmeerinsel über Weihnachten, am heftigsten war ein Beben der Stärke 4,8 in der Nacht zum Mittwoch. Rund ein dutzend Verletzte wurden nach Behördenangaben in Krankenhäuser eingeliefert. Zahlreiche Gebäude wurden schwer beschädigt.

Nach dem Ausbruch des Ätna am Montagabend gab es hunderte kleinere Erdstöße. Dem Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) zufolge waren es allein 60 Beben mit einer Stärke von mehr als 2,5. Das Beben der Stärke 4,8, das Sizilien am Mittwoch um 03.18 Uhr erschütterte, war seitdem der heftigste Erdstoß. Es folgten über mehrere Stunden hinweg zahlreiche leichtere Nachbeben.

Nach Angaben des Zivilschutzes mussten zwei Menschen aus einem eingestürzten Gebäude gerettet werden. Insgesamt seien rund ein Dutzend Menschen durch herabfallende Gebäudeteile verletzt und mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht worden. 18 weitere Menschen hätten sich selbst wegen leichter Verletzungen oder aus Panik in Krankenhäuser begeben. Berichte über lebensbedrohliche Verletzungen gab es nicht. Eine ältere Frau habe aber mehrere Knochenbrüche erlitten, meldete die Nachrichtenagentur Agi.

Italien/Sizilien: Ätna ausgebrochen - bislang 130 Erdbeben

Catania -  Eine dunkle Aschewolke ging von dem Vulkan aus. Am Flughafen Catania kam es deswegen am Montag zu einigen Behinderungen, erklärte der Flughafen auf Twitter. 

Wegen der Aktivität des Vulkans sei es seit Montagmorgen auch zu Schwarmbeben gekommen, teilte das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) mit. In drei Stunden seien 130 Erschütterungen registriert worden. Der Ätna gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. Es kommt immer wieder zu kleineren und größeren Eruptionen.

Der Ätna ist rund 3330 Meter hoch. Zu einem größeren Ausbruch kam es zuletzt 1992.

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dpa, afp

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