Es ist nicht das erste Mal

9000 Menschen evakuiert: Bombendrohung in Moskauer Kaufhäusern

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Bombendrohungen in Russland: Das Bild ist am 13. September entstanden und zeigt eine Taschenkontrolle vor einem Moskauer Kaufhaus.

Immer neue Bombendrohungen halten Russland in Atem: In Moskau mussten am Wochenende nach erneuten Drohanrufen mehrere Kaufhäuser evakuiert werden. 

Moskau - Die Serie anonymer Bombendrohungen in russischen Großstädten hält an. Abermals wurden in Moskau mehr als zehn Kaufhäuser, darunter auch ein Einkaufszentrum in unmittelbarer Nähe des Kremls, evakuiert, wie die Agentur Interfax in der Nacht auf Montag meldete. Mehr als 9000 Menschen seien am Sonntag in Sicherheit gebracht worden. Keine der Drohungen habe sich jedoch bewahrheitet, hieß es Sicherheitskreisen zufolge.

Seit rund einer Woche gehen in zahlreichen russischen Städten anonyme Drohanrufe ein. Zahlreiche Schulen, Einkaufszentren, Bahnhöfe und Hotels wurden geräumt. Bomben wurden nirgendwo gefunden, der Hintergrund der Drohungen ist bislang unklar. Russische Medien spekulieren, ob es sich um eine Übung der Sicherheitsbehörden handele. Andere Vermutungen in der Presse gingen in Richtung eines Hackerangriffs. Der Kreml verurteilte die Drohungen als Telefonterrorismus.

dpa

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