Emmys: Heidi Klum geht leer aus 

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Emmy Verleihung in L.A.: Heidi Klum kam im kurzen Mini

Los Angeles - Die TV-Serie “Mad Men“ hat zum dritten Mal in Folge den Emmy als beste Drama-Serie gewonnen. Lesen Sie hier, welche TV-Formate den begehrten Fernseh-Preis noch abräumten:

“Mad Men“ ist die Geschichte Don Drapers, Star einer New Yorker Werbeagentur Anfang der 1960er Jahre. In der Comedy-Sparte zogen frühere Gewinner wie “30 Rock“ und “Das Büro“ allerdings den Kürzeren. Der Sitcom-Neuling “Modern Family“ holte in der Nacht zum Montag erstmals den begehrten Fernsehpreis für eine Comedy-Serie.

Die Show handelt von drei miteinander verwandten Familien mit ganz unterschiedlichen Lebensstilen. Schauspieler Eric Stonestreet, der einen schwulen Vater mimt, holte einen Nebenrollen-Emmy. Zudem wurde “Modern Family“ für das Drehbuch ausgezeichnet.

Emmy: Impressionen von der Preisverleihung

Emmy Awards 2010 - Impressionen  

Die Reality-Show “Project Runway“ des deutschen Supermodels Heidi Klum ging bei der 62. Preisverleihung der US-Fernsehakademie in Los Angeles leer aus. In der Kategorie “Reality-Competition Program“ setzte sich die Koch-Show “Top Chef“ durch. Klum war auch als beste Moderatorin nominiert, doch wie schon im vergangenen Jahr holte sich erneut Jeff Probst (“Survivor“) die Trophäe.

Die TV-Serie “The Pacific“ (in Deutschland bei Kabel eins), ein Drama um den Zweiten Weltkrieg in zehn Teilen, holte den Emmy in der Sparte “Miniserie“ sowie in sieben Nebenkategorien. Steven Spielberg und Tom Hanks haben die beim US-Bezahlsender HBO ausgestrahlte Serie mitproduziert.

Fünf Emmys gingen an “Temple Grandin“ als bester Fernsehfilm, für Regie und an die Darsteller Claire Danes, Julia Ormond und David Strathairn. Der Film schildert das Leben der hochbegabten US- Tierforscherin und Autistin Temple Grandin.

Sexiest Men Alive 2009

Die Top-Liste der „Sexiest Men Alive 2009“

Hollywoodstar Al Pacino (70) holte sich mit der Hauptrolle in dem TV-Drama “You Don't Know Jack“ seinen zweiten Emmy. Unter der Regie von Barry Levinson verwandelt sich Pacino in den amerikanischen Sterbehilfe-Arzt Jack Kevorkian. Der als “Dr. Tod“ bekanntgewordene Mediziner war 2007 nach achtjähriger Haft aus dem Gefängnis entlassen worden. Er war als Gast bei der Show dabei.

Edie Falco, die bereits drei Emmys als “Sopranos“-Darstellerin gewonnen hatte, nahm nun ihre vierte Trophäe für ihre Rolle in der Comedy-Serie “Nurse Jackie“ entgegen. Darin glänzt Falco als Krankenschwester Jackie Peyton in der stressigen Notaufnahme eines Krankenhauses. “Ich bin gar nicht lustig“, scherzte Falco auf der Bühne mit Blick auf ihre Drama-Erfolge als Mafiagattin in “Die Sopranos“.

Zum ersten Mal konnte sich Jim Parsons, als kauziger Physiker in der Sitcom “The Big Bang Theory“, über eine Trophäe als Hauptdarsteller in einer Komödie freuen. Er setzte sich unter anderem gegen den mehrfachen Emmy-Gewinner Alec Baldwin (“30 Rock“) und gegen Steve Carell (“Das Büro“) durch.

Ehren-Emmy für George Clooney

Jane Lynch nahm für ihre Nebenrolle in der schmissigen High- School-Comedy “Glee“ einen der begehrten Fernsehpreise entgegen. Eine weitere Trophäe ging an “Glee“-Regisseur Ryan Murphy.

Leinwandstar George Clooney nahm unter stürmischem Applaus einen Ehren-Emmy für sein humanitäres und soziales Engagement entgegen. Überreicht wurde er von Julianna Margulies, seinem früheren Co-Star aus der Hitserie “Emergency Room - Die Notaufnahme“, mit der Clooney in den 1990er Jahren bekannt wurde. Der 49-jährige Oscar-Preisträger (“Syriana“) setzte sich unter anderem bei Spendenaktionen für Katastrophenopfer ein.

Die Emmys in 104 Kategorien wurden zum 62. Mal von der Amerikanischen Fernsehakademie verliehen. Während der dreistündigen Show wurden 26 Hauptpreise verteilt, die übrigen Gewinner hatten ihre Trophäen schon vorab erhalten.

dpa

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