WSC-Trainer Öztürk zufrieden mit Platz vier beim Turnier in Hilbeck

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Wernes Christof Zilligen verschießt hier einen Elfmeter zur Entscheidung um Platz drei.

Werne - Bezirksligist Werner SC hat sich beim Blitzturnier des SV Hilbeck achtbar aus der Affäre gezogen. Zwar verpasste das Team von Trainer Kurtulus Öztürk den Einzug ins Finale, aber dennoch war Öztürk völlig zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

„Wir haben attraktiven Fußball gezeigt und man hat bei einigen gemerkt, dass die Fitness wieder zurück ist“, erklärte der WSC-Coach. Im Elfmeterschießen um Platz drei unterlag der WSC mit 0:3 gegen den Bezirksligisten Westfalia Soest.

Für den Einzug ins Finale hätte es in der Vorrunde schon einen Sieg gegen den vom Ex-SVH-Coach Christian Bentrup betreuten Landesligisten SV Hilbeck gebraucht. Und obwohl der WSC das Spiel bestimmte, waren es die Hilbecker die drei Minuten vor dem Abpfiff der 40 Minuten dauernden Partie, das entscheidende 1:0 erzielten. Innenverteidiger Markus Löwen wollte das Spiel verlagern, zögerte aber zu lang, sodass Ball und letztendlich auch der Finaleinzug futsch waren. Zuvor hatte der Sport -Club aber durch Daniel Durkalic, Joussef Saado, Julian Rohlmann und Jannik Prinz zahlreiche Chancen, um selbst in Führung zu gehen.

Die gute Ausgangsposition für das zweite Gruppenspiel hatte sich der WSC im ersten Spiel erarbeitet. Mit 3:1 besiegten sie den Bezirksligist RW Westönnen (Staffel 7). „Da haben wir kompakt im Kollektiv gestanden und wenig Räume zugelassen“, lobte Öztürk. Entsprechend früh ging die Blau-Roten durch Saado mit einem Schuss aus rund 22 Metern in Führung (5.). Rund fünf Minuten später belohnte sich der WSC mit dem zweiten Tor für ein vorbildliches Pressing. Über die Stationen Zilligen und Klossek landete der Ball erneut bei Joussef Saado, der den Westönner Keeper mit einem Lupfer überwand (10.). Und wiederum nur fünf Minuten später legte Jannik Prinz das 3:0 nach, nachdem Julian Rohlmann ein gutes Auge für seinen Mitspieler bewiesen hatte.

Danach verpasste es der WSC aber, weitere Treffer nachzulegen trotz ausreichender Chancen. „Das war auch das Einzige, was ich zu kritisieren hatte. Die Jungs hätten mehr aus den Chancen machen können“, stellte Öztürk klar. Durch fehlende Kommunikation kassierten sie zehn Minuten vor dem Schlusspfiff noch den Anschlusstreffer.

„Das war insgesamt ein richtig gutes Turnier von uns, das macht mich optimistisch in Richtung Saisonstart“, bilanzierte Öztürk.

WSC: Treppe – Scheuerer, Zilligen, Stöver, Löwen, Klossek, Niwalda, Prinz, Rohlmann, Saado, Goletz, Durkalic, Prinz

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