Werner SC verliert in Wethmar trotz bester Chancen

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Dominik Giffey hat hier die Lufthoheit.

Werne – Weil der Sport Club vor allem in der ersten Halbzeit zu verschwenderisch mit seinen Torchancen umgeht, steht nach dem ersten Auswärtsauftritt der Saison eine knappe Niederlage.

Bezirksliga (8): Westfalia Wethmar – Werner SC 3:2 (1:1).  Trainer Kurtulus Öztürk ist restlos bedient: „Das hätte ein einfacher Sieg werden können. Wir müssen in der ersten Halbzeit den Sack zumachen.“

Als Christof Zilligen in der 17. Minute nach einem Eckball von Rohlmann mit einem Flugkopfball zum 0:1 trifft, hat der Sport Club durch Durkalic (5., 16.) und Prinz (13.) bereits drei Hochkaräter vergeben. Später fliegt Rohlmann einen Wimpernschlag zu spät in einem Querpass von Durkalic (42.), dann trifft Klossek mit einem technisch feinen Schuss aus 20 Metern den Außenpfosten (46.).

Da steht es bereits 1:1, weil die WSC-Defensive nach einem eigentlich verunglückten Zuspiel von Heptner unsortiert ist und Jaszmann völlig freistehend aus kurzer Distanz einschießen kann (33.). Tim Hepner hat schließlich sogar die Chance zur Wethmarer Führung, doch holt Treppe den Ball bei dessen Distanzschuss noch aus dem Winkel (43.).

Nach 56 Minuten ist für den Sport Club die Welt zunächst wieder in Ordnung. Prinz köpft zu Durkalic, und dessen Querpass drückt Saado aus kurzer Distanz zum 1:2 über die Linie.

Nach 63 Minuten und einer Ecke von Rohlmann rettet Cillien nach einem Schuss von Durkalic auf der Linie, und fast im Gegenzug fällt das 2:2, weil Schinck unbedrängt von rechts flanken und Heptner den Ball ebenso unbedrängt am hinteren Pfosten einköpfen darf. „Es fehlt einigen bei der Rückwärtsbewegung das Tempo“, ärgert Öztürk sich über das Abwehrverhalten.

Als der WSC drei Minuten später defensiv wieder nicht im Bilde ist und Till Kowalski aus spitzem Winkel zum 3:2 trifft (68.), freut sich Westfalia-Trainer Lüggert: „Mir kam es vor, dass wir in der zweiten Halbzeit mehr investiert haben. Man konnte jederzeit erkennen, dass wir das Spiel gewinnen wollten.“ Der WSC wirkt danach verunsichert, hat aber noch die Chance zum 3:3. Klossek zieht aus 25 Metern ab, Torhüter Müller aber macht sich lang und lenkt die Kugel rechts oben an die Latte 86.).

WSC: Treppe – Zilligen, Giffey, Löwen (83. Niewalda), Scheuerer (55. Stöver) – Klossek, Gurcke – Rohlmann (75. Hennes), Durkalic, Saado – Prinz – Tore: 0:1 (17.) Zilligen, 1:1 (33.) Jaszmann, 1:2 (56.) Saado, 2:2 (65.) Heptner, 3:2 (68.) Kowalski

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