Überzeugende Teamleistung der Werner Triathleten

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Samuel Laarmann, James Knowlden, Philip Peters und Ralf Koch beendeten den Teamwettbewerb auf Rang zwölf. Pech für Knowlden. Er wurde disqualifiziert, weil er im Windschatten gefahren war.

Werne - Die Ligamannschaft des TV Werne Wasserfreunde überzeugte beim Verbandsliga-Triathlon in Steinbeck durch eine geschlossene Teamleistung.

Derweil beendete Stephan Morawski sein „Heimspiel“ in Dortmund auf dem fünften Platz.

Samuel Laarmann, Philip Peters, James Knowlden und Ralf Koch traten in Steinbeck zum zweiten Rennen über die Olympische Distanz an. Sie müssen dabei 1,5 Kilometer schwimmen, 40 Kilometer Rad fahren und zehn Kilometer laufen.

Die Schwimmstrecke befand sich im Mittellandkanal. Philip Peters absolvierte sie als schnellster der vier Werner in 25 Minuten, gefolgt von Ralf Koch in 26 sowie James Knowlden und Samuel Laarmann in jeweils 27 Minuten.

Die Radstrecke zeichnete sich durch einen 1,5 Kilometer langen Anstieg aus, der insgesamt dreimal zu bewältigen war. In dem Rennen wurden die Wettkampfrichter durch Vorgaben des Triathlon-Verbandes angehalten, das Fahren im Windschatten streng zu ahnden. Das hatte im Gesamtfeld elf Disqualifikationen zur Folge, darunter auch für James Knowlden.

Ralf Koch ging als erster Werner auf die Laufstrecke, gefolgt von Philip Peters und Sam Laarmann. Den abschließenden Zehner beendeten Koch und Peters zeitgleich mit den Plätzen 32 und 33, gefolgt von Laarmann auf Platz 42. Das bedeutet als Mannschaftsergebnis Platz zwölf.

Für den Westfalentriathlon in Dortmund hatte sich Stephan Morawski einen anderen Verlauf erträumt. „Ich habe zehn Jahre in Dortmund gewohnt. Hier habe ich mein bestes Rennen abgeliefert. Das bleibt für immer mein Heimspiel“, erklärte der Gesamtsieger aus dem Jahr 2013 seine Bedeutung für dieses Rennen.

Bei strahlendem Sonnenschein starteten 118 Athleten auf der olympischen Distanz gleichzeitig in die Fluten des Dortmund-Ems-Kanals, den Morawski nach 1,5 Kilometern und 25:24 Minuten als Neunter verließ. Nachdem er auf den folgenden 40 Radkilometern in 1:00,25 Stunden auf Platz fünf vorgefahren ist, bewältigte Morawski die zehn Kilometer lange Laufstrecke in sehr guten 39:22 Minuten, jedoch ohne noch einen Platz gut zu machen.

Zwischen Platz zwei und fünf lagen am Ende nur 2:25 Minuten. Ein Beleg dafür, wie stark die Konkurrenz um das Podest am Sonntag war; kam doch der Sechstplatzierte erst mit mehr als sechs Minuten Rückstand auf Morawski ins Ziel.

Nach 2:05,11 Stunden überquerte der Werner Triathlet trotzdem überglücklich die Ziellinie, konnte er doch mit Sohn Jakob auf dem Arm die letzten Meter zurücklegen: „Die zweitschnellste Rad- und die drittschnellste Laufzeit haben heute leider nicht für das Podest gereicht. Dass mich Jakob aber zum ersten Mal ins Ziel begleitet hat, wiegt für mich so schwer wie ein Sieg“, freute sich Morawski, der immerhin Platz drei in der Altersklasse M35 erreichte.

Am Sonntag, 3. Juli, geht es für die Werner Triathleten in zwei Ligen weiter. In Saerbeck findet der Verbandsliga-, in Altena der Landesliga-Wettbewerb statt.

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