Werner SC siegt in Kamen und freut sich aufs Top-Duell

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Jussef Saado (links) setzt sich in dieser Szene durch.

Werne - Der Werner SC löst seine Pflichtaufgabe beim VfL Kamen mit einem 3:1-Erfolg (2:0) und empfängt nun am kommenden Sonntag den BV Brambauer-Lünen, der gegen den TuS Hannibal nach 0:1-Rückstand mit 2:1 gewinnt, zum Bezirksliga-Spitzenspiel.

Der Werner Erfolg im Jahnstadion ist vor allem aufgrund der sehr starken Vorstellung vor der Halbzeitpause in der Summe verdient.

Die Werner dominieren vom Anpfiff an das Geschehen und gehen nach zwölf Minuten in Führung. Jannik Prinz bekommt im Kamener Strafraum – mit dem Rücken zum Tor und in ungefährlicher Position – von Krause einen unnötigen Tritt in die Wade, Schiedsrichter Jankowiak zögert keine Sekunde und zeigt auf den Punkt. Jens Lassak ahnt zwar die Ecke, doch Chris Thannheiser schießt sehr platziert unten rechts zum 0:1 ein.

Die Werner machen danach weiter Druck: Durkalic köpft nach Flanke von Saado den Ball an den Pfosten (27.), dann fällt das 0:2. Jussef Saado bringt einenen Freistoß aus dem rechten Halbfeld mit links vor das Tor, Zilligen bedrängt Pötter und der köpft unglücklich ins eigene Netz (33.).

Als Durkalice sieben Minuten vor der Pause ins Tor trifft, will ihn der Unparteiische im Abseits gesehen haben. Auf der Gegenseite hat die beste Abwehr der Liga keine Probleme mit den zaghaften Versuchen der sehr defensiv eingestellten Gastgeber.

Nach der Pause wirkt der Sport Club nicht mehr so souverän. Bastian Sudhaus hat in der 48. Minute die erste VfL-Chance, köpft aber vorbei.

Als Daniel Durkalic in der 68. Minute die erste Chance für den Sport Club nach dem Wiederanpfiff auf dem Fuß hat, schießt er direkt auf Lassak und verletzt sich dabei am linken Knie. Marvin Bruland kommt für ihn ins Spiel.

Nach 78 Minuten der nächste Verletzte: Seifert wird an der eigenen Grundlinie von Priemer so hart getroffen, dass er erst behandelt, dann ausgewechselt werden muss. Längst steht Bozkurt für ihn bereit, die Schiri Jankowiak lässt die Einwechslung nicht zu. Prompt erzielt der VfL in Überzahl den Anschlusstreffer: Pötter trifft nach Flanke von Berndt mit dem Kopf – dieses Mal ins (für ihn) richtige Tor.

Der WSC hat aber das Glück, dass Marvin Bruland keine 120 Sekunden später einen Fehler der Kamener Deckung ausnutzt und Jens Lassak aus spitzestem Winkel überlistet. Der Ball prallt an den Innenpfosten und fliegt von dort aus ins Netz. Fast gelingt Bruland nach einem Konter noch der vierte Werner Treffer, doch beim Zuspiel von Jannik Prinz kommt er in Rücklage und schießt den Ball über das Tor ins Aus.

Werner SC: Treppe – Zilligen, Link, Giffey, Seifert (80. Bozkurt) – Thannheiser, Simon, Klossek, Thannheiser (90.+1 Stöver) – Durkalic (70. Bruland), Prinz

Tore: 0.1 (12.) Foulelfmeter Thannheiser, 0:2 (33.) Eigentor Pötter, 1:2 (81.) Pötter, 1:3 (83.) Bruland

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