WSC: Öztürk warnt vor Aschebergs Unbekümmertheit

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Julian Rohlmann (links), hier beim 2:1-Heimsieg gegen Ascheberg im vergangenen April, wird am Sonntag aus privaten Gründen fehlen.

Werne - Vor dem Duell gegen den TuS Ascheberg zollt der Trainer von Fußball-Bezirksligist Werner SC dem Gegner großen Respekt. Doch auch sein Gegenüber Andrea Balderi steht ihm in Nichts nach. Für ihn ist der WSC ein Meisterschaftskandidat.

Bezirksliga (8): Werner SC – TuS Ascheberg. Der WSC hat bisher nur fünf Mal getroffen, im Schnitt also nur alle 72 Minuten, liegt aber dennoch nach vier Ligaspielen auf dem zweiten Tabellenplatz. „Seit ich hier bin, habe ich vom Potenzial her keine bessere Offensive gehabt“, sagt Kurtulus Öztürk über seine Angriffsspieler und erwartet schon so langsam, dass sie das auch zeigen. „Auch wenn ich sie nicht unter Druck setzen will“, wie er sagt.

Den nimmt ihm und seiner Offensive derzeit die Hintermannschaft mit den beiden überragenden Innenverteidigern Giffey und Link.

Der Gegner, unter dem Möllers-Nachfolger Andrea Balderi verjüngt und runderneuert, genießt bei Öztürk großen Respekt. „Kämpfen und laufen können die alle, das haben sie in den ersten vier Spielen gezeigt.“ Nicht zuletzt das 2:2 gegen den TuS Hannibal nach 0:2-Rückstand und der Sieg zum Auftakt gegen den BV Brambauer-Lünen zeugen davon.

Öztürk: „Ich habe die Ascheberger bei unserem Vorbereitungsturnier gesehen. Wir sind gewarnt. Und es ist ja oft so, dass nach einem Umbruch mit vielen jungen Spielern diese eine positive Unbekümmertheit mitbringen.“

„Gegen Werne müssen wir nicht gewinnen, da können wir ganz ohne Druck aufspielen“, sagt TuS-Trainer Andrea Balderi, denn: „Die Werner sind der Favorit. Sie wollen aufsteigen.“

Personelle Lage: Beim WSC fehlen Samuel Gurcke wegen einer Mandelenzündung und Scheuerer nach einer Zahn-OP. Julian Rohlmann ist aus privaten Gründen nicht dabei und so ist Öztürk gezwungen seine Startelf zu verändern. Kandidaten für eine Rückkehr in die Startelf sind Jannik Prinz und Marvin Bruland. Nach einer beruflich bedingten Pause steht Cem Bozkurt wieder im Kader. Bei den Gästen sind Dominik Höhne und Rodrigo de Sousa fraglich.

Ergebnisse: Drei Siegen mit 1:0 – gegen Nordkirchen, Holzwickede II und Eintracht Dortmund – steht beim WSC ein 2:3 gegen Wethmar gegenüber. Ascheberg spielte zuletzt 2:2 gegen Hannibal. In der vergangenen Saison siegte der WSC mit 3:0 und 2:1. „Die drei Punkte müssen auch dieses Mal bei uns bleiben“, sagt Öztürk, „und wenn es mit einem Einsnull ist.“

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Lindert

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