Werner SC liegt nach 2:2 gegen Hannibal nun 15 Punkte hinter Senden

Marvin Bruland (großes Bild) spielte wie immer mit großem Einsatz. Dominik Hennes (kleines Bild), Neuzugang vom Lüner SV, wirkte in seinem ersten Punktspiel für den WSC unglücklich und wurde zur Pause durch Thannheiser ersetzt. - Fotos: Gudra

Werne - Holpriger Start für den Werner SC in die zweite Serie der Bezirksliga (8): Gegen den TuS Hannibal verspielt das Team von Kurtulus Öztürk eine 2:0-Führung und kassiert den Treffer zum 2:2-Endstand in der 90. Minute.

Weil Tabellenführer VfL Senden in Nordkirchen mit 5:1 siegt, setzt er sich weiter von seinen „Verfolgern“ ab. Als Dritte liegen die Werner nun um 15 Punkte hinter dem Spitzenreiter, die Dortmunder bereits 18.

„Die Punkteteilung ist okay. Wir können damit leben und Werne – denke ich – sicherlich auch“, meint Hannibal-Trainer Hamza Berro. „Das Unentschieden geht in Ordnung“, sagt auch Kurtulus Öztürk – und ärgert sich über die Einstellung seiner Elf nach dem 2:0, denn: „Da haben einige gedacht, dass es auch reicht, wenn sie ein paar Meter weniger laufen und die entscheidenden Schritte nach hinten nicht machen.“

Die Begegnung leidet vom Anpfiff an unter dem Regen und vor allem unter dem böigen Wind. Um die herausgespielten Chancen zu zählen, reichen drei Finger. Eine davon besitzt der Sport Club in der zwölften Minute, als Erkan Baslarli mit einem Querpass auf die rechte Seite den Raum für Daniel Durkalic öffnet. Der Torjäger der vergangenen Saison dringt in den Strafraum ein, schießt aber überhastet am „langen“ Pfosten vorbei.

So muss ein Standard her, um das 1:0 zu erzielen. Daniel Durkalic köpft Rohlmanns Eckball von der rechten Seite unhaltbar für Constantin Scholl ins Netz (33.).

Acht Minuten nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit erzielt der WSC das 2:0 – erneut nicht aus dem Spiel heraus. Nach einer Flanke von Klossek springt der Ball im Strafraum an den Arm von Adil Bousbiba. Schiedsrichter Gad (Oer-Erkenschwick) zögert nicht und zeigt auf den Punkt. Chris Thannheiser, zur Pause für den glücklosen Debütanten Dominik Hennes ins Spiel gekommen, trifft sicher unten rechts.

Die Dortmunder geben sich danach nicht auf. Berro treibt sein Team nach vorne, bringt den Ex-Wethmaraner Samir Zulfic für die Offensive. Nach 59 Minuten und einer Flanke von der linken Seite schöpfen die Gäste Hoffnung. Marcel Fornell steht sträflich frei und lupft den Ball aus 13 Metern halbhoch an Rafalski vorbei ins Netz.

Danach haben beide Teams gar keine spielerische Linie mehr. Hannibal verteidigt ruppig, kassiert vier Gelbe. Nach 72 Minuten muss Seifert beim Sport Club verletzt die Dreier-Abwehrkette verlassen – vielleicht auch ein Grund für gelegentliche Unordnung in der Folgezeit.

Eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit nimmt Noureddien El Yahyaoui 20 Meter vor dem Tor ungestört Maß. Daniel Rafalski pariert, lässt die Kugel aber aus den Fingern rutschen, so dass Joker Zulfic zum Ausgleich abstauben kann. „Das zweite Ding geht auf Rafas Kappe, das weiß er auch. Aber er hat uns schon so manchen Punkt auch gerettet“, nimmt Öztürk seinen Keeper in Schutz.

Werner SC: Rafalski – Zilligen, Giffey, Seifert (72. Stöver) – Klossek – Rohlmann, Bruland, Saado, Durkalic – Baslarli, Hennes (46. Thannheiser)

Tore: 1:0 (33.) Durkalic, 2:0 (53.) Thannheiser, 2:1 (59.) Fornell, 2:2 (90.) Zulfic

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