Werner SC investiert beim 1:2 in Wethmar zu wenig

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Auch am Cappenberger See kam Marvin Stöver (rechts) beim Sport Club zum Einsatz..

Lünen -  Der Werner SC verspielt in der Bezirksliga (8) mit der 1:2-Niederlage (1:2) bei Westfalia Wethmar die letzte Chance auf die Vizemeisterschaft.

Das Team von Alex Lüggert hingegen beseitigt mit dem verdienten Dreier auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt. „Wir haben viel zu wenig in das Spiel investiert, gerade in der ersten Halbzeit“, sagt WSC-Trainer Kurtulus Öztürk.

Die Gastgeber sind vom Anpfiff an hellwach und gehen bereits nach acht Minuten in Führung. Nach einem Einwurf auf der rechten Seite darf Joo Seung Oh unbedrängt flanken, Kai Schinck gewinnt das Duell mit Marvin Stöver und köpft den Ball platziert links oben in den Winkel. In der Folge hat Wethmar die besseren Chancen. WSC-Keeper Rafalski spekuliert bei einem Heber von Schinck richtig und fängt die Kugel, dann pfeift Schiri Geldermann einen Elfmeter nicht, als Stöver gegen Schinck rustikal zu Werke geht (24.). Wethmars Nummer neun verletzt sich beim Sturz an der linken Hand und muss ausgewechselt werden.

„Wir haben in den ersten 30 Minuten richtig gut gespielt“, sagt Westfalia-Trainer Alex Lüggert. Danach kommen die Werner durch Standards besser ins Spiel – und erzielen nach einem Freistoß auch den Ausgleich. Chris Thannheiser staubt aus kürzester Distanz ab (45.).

Doch die Freude währt keine 60 Sekunden: Giffey spielt den Ball nicht konsequent genug aus der Gefahrenzone, Nico Stork schießt den Ball nach einem flachen Zuspiel von rechts aus der Drehung zum 2:1 ein (45.+1). „Das Tor darf nicht fallen“, sagt Öztürk das, was alle wissen.

Der WSC beginnt die zweite Hälfte stürmisch. Zehn Sekunden sind gespielt, da klärt Keeper Maik Müller nach Thannheiser-Flanke gegen Durkalic. Und 100 Sekunden später ist Müller bei Baslarlis Schuss aus der Drehung reaktionsschnell unten.

Danach aber übernimmt die Westfalia wieder das Kommando. Dass der WSC bis zum Schlusspfiff auf einen Punkt hoffen darf, liegt an der Abschlussschwäche der Gastgeber, aber auch an Keeper Manuel Rafalski. Der pariert glänzend gegen Häckh (62.), dann entschärft er einen Schuss von Jaszmann, so dass Stöver noch auf der Linie retten kann (81.). Dann pariert er glänzend gegen Dupke und Kowalski, der später noch den Pfosten trifft. Dass Kösling und Jaszmann freistehend die Kugel noch aus zwei Metern über das Tor ballern, passt zum Spiel.

Auf der Gegenseite gibt’s so zwei große Chancen auf den Ausgleich: Zunächst geht Durkalic frei auf Müller zu, spielt aber quer auf den eingewechselten Hennes. Der aber steht im Abseits (72.). Und in der Nachspielzeit flankt Baslarli auf den einköpfbereiten Durkalic, doch kommt die Kugel um einen guten Meter zu hoch geflogen.

Werner SC: Rafalski – Seifert, Giffey (70. Hennes), Eisenbach, Stöver – Rohlmann (60. Leenders), Saado, Klossek, Thannheiser – Durkalic, Baslarli

Tore: 1:0 (8.) Schinck, 1:1 (45.) Thannheiser, 2:1 (45.+1) Stork - gu

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