WSC empfängt Verfolger FC Overberge zum Spitzenspiel

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Das letzte Aufeinandertreffen zwischen WSC und FCO gab es im Mai (Bild). Da siegte Werne an der Hansastraße nach 3:0-Führung mit 3:2.

Werne - Nach dem 2:1-Erfolg über Verfolger BV Brambauer vor zwei Wochen wartet auf den Werner Sport Club das nächste Spitzenspiel vor heimischer Kulisse.

Das Team von Kurtulus Öztürk empfängt am Sonntag (15 Uhr, Lindert) als Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga 8 den Tabellenfünften FC Overberge zum Derby.

FCO-Trainer Marc Woller tritt auf die Bremse: „Es kann ein Spitzenspiel werden, wenn wir bereit sind, dafür etwas zu tun – und wenn wir die Punkte holen, um wieder oben rein zu kommen.“ Dem Overberger Trainer fehlt es im Spiel seiner Mannschaft an Beständigkeit. Zu schwankend sind aus seiner Sicht die Leistungen – auch wenn sein Team sich aus den letzten drei Spielen sieben Punkte sicherte.

Der Unterschied zwischen 19 (WSC) und 14 Punkten (FCO) liegt in der Defensive. Beide Teams erzielten in den acht Spielen 16 Tore, die Werner kassierten im Vergleich zu Overberge (12) aber erst sieben Gegentreffer – das ist Ligaspitze.

Der Sport Club ist zudem die heimstärkste Mannschaft, siegte in seinen vier Saisonspielen im Lindert bei einem Torverhältnis von 9:2. Der FCO ist in der Fremde Mittelmaß, holte aus drei Spielen vier Punkte bei einem Torverhältnis von 4:5.

Bitter für die Gäste: Sie müssen auf Sebastian Placzek und Chris Brügmann verzichten, die beim 3:3 gegen den TuS Hannibal Gelb-Rot gesehen hatten. Zudem ist der Einsatz von Lukas Manka mehr als fraglich. Er hat immer noch Leistenbeschwerden. „Es sind aber einige Offensive, die von hinten in die Startelf drücken. Sie können am Sonntag zeigen, was sie drauf haben“, sagt Woller und denkt dabei an Neuzugang Dumanli, an Ayyildiz, Brelian oder Schnura. „Vorne sind wir ganz gut besetzt“, sagt Woller.

Auch beim WSC, seit sechs Spielen ungeschlagen, fehlen zwei Leistungsträger gesperrt: Offensivmann Jannik Prinz holte sich im Spiel beim FC Roj (1:1) die fünfte Gelbe Karte ab. Joel Simon bekam für ein Handspiel, das zu einem Elfmeter führte, und für ein belangloses Foul kurz vor Spielende im Mittelfeld Gelb-Rot gezeigt.

„Beide sind aber auch angeschlagen. Ihnen tut die Pause sicherlich gut“, meint Trainer Kurtulus Öztürk, der am Freitag, unmittelbar nach seiner Rückkehr aus der Türkei, das Abschlusstraining leitete. Fehlen wird zudem Angreifer Dominik Hennes aus privaten Gründen. Christof Zilligen wird nach der Rückkehr aus seinem Urlaub wieder die linke Position in der Viererabwehrkette übernehmen. Niklas Link, der ein Spiel aussetzen musste, ist in der Innenverteidigung gesetzt und ersetzt Markus Löwen.

Es ergeben sich einige weitere Rochaden in Öztürks Startelf: Löwen ist neben Samuel Gurcke ein Kandidat für die Sechser-Position von Joel Simon und vorne wird Chris Thannheiser für Hennes als Spitze in die Elf rotieren. Julian Rohlmann rückt für Prinz auf seine angestammte Position im linken Mittelfeld und macht vorne den Platz neben Thannheiser frei. Hierfür ist Marvin Bruland ein Kandidat.

Insgesamt war Öztürk in der Türkei immer auf dem Laufenden und zufrieden mit dem, was sein „Co“ Aki Scheunemann und die Spieler im Training abgearbeitet haben. Auch das Remis auf Asche beim FC Roj war für ihn kein Rückschlag: „Wir müssen einfach mal alle auf dem Teppich bleiben.“

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