RSC meldet weniger Starter: „Nur“ 512 Teilnehmer an der Radtouristik

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Auch mit dem Handbike ging es auf die Strecke.

Werne - Bei traumhaftem Wetter am Wochenende mit dem Rad nach Norkirchen fahren, oder quer durchs südliche Münsterland. So lautete auch die Idee hinter der 36. St. Christophorus-Tour von den Verantwortlichen des Veranstalters RSC Werne, der seine Teilnehmer auf fünf verschiedene Strecken schickte.

Während auf den kürzeren Rundkursen über 27 und 42 Kilometer vor allem Freizeitradler und Familien die nähere Umgebung erkundeten, reichte die mit 155 Kilometern längste Strecke von Lüdinghausen bis Drensteinfurt.

Organisiert und begleitet wurde die Tour vom RSC Werne, der am Startpunkt Anne-Frank-Gymnasium keine Mühen gescheut hatte, um die Sportler vor und nach der Fahrt zu versorgen. Ebenfalls hatte der Veranstalter mit viel Einsatz und der Unterstützung von 70 Vereinsmitgliedern mehrere Kontrollpunkte an den Strecken eingerichtet, wo die Teilnehmer mit Getränken versorgt wurden.

Die Anzahl der Starter sei deutlich rückläufig gegenüber dem Vorjahr, so der stellvertretende Vorsitzende Peter Wenner. Dafür hat er jedoch eine Erklärung: „Am langen Wochenende bei diesen hohen Temperaturen hat manch einer wahrscheinlich andere Pläne gefasst.“ Dennoch absolvierten 512 Radfahrer/innen eine der Strecken, wobei die Meisten sich für die mittleren Distanzen von 83 und 112 Kilometern entschieden.

Viele Eltern mit Kindern auf der Strecke

Zeiten wurden an diesem Samstag nicht gemessen und keine Platzierungen ermittelt. Denn die St. Christophorus-Tour ist als „Radtouristikfahrt“ (RTF) Teil des Breitensportangebots beim Bund Deutscher Radfahrer (BDR) und wird auch im Terminkalender „2Rad Helden“ des Radsportbezirks Westfalen-Mitte aufgeführt.

Beide Konzepte stellen den Leistungsgedanken in den Hintergrund und sollen gerade Familien und Freizeitfahrer für organisierte Veranstaltungen begeistern. Bei der Werner Tour ging dieser Gedanke voll auf und lockte viele Eltern mit Kindern auf die Strecken.

Einzig geehrt wurden die teilnehmerstärksten Gruppen der RTF. Den größten Block stellte der SC Capelle, ebenfalls stark vertreten waren Vereine aus Waltrop, Dortmund und Herne und auch eine Sektion Handbiker aus Nettetal war angereist. Der Gastgeber selbst war auf dem Rad nicht vertreten. „Wir brauchen alle Mitglieder als Streckenposten oder für den reibungslosen Ablauf vor Ort“, sagte Wenner.

Anzutreffen war dort auch der Werner Elite-Rennfahrer Frederik Volmerg, der für sein Team „Embrace The World Cycling“ und das damit verbundene Spendenprojekt für Radsport in Afrika warb.

Der RSC legt auf der Werner Sportmeile am 25. Juni nach und wird einen Mountainbike-Parcours auf dem Museumsvorplatz errichten.

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