TV Werne erwartet tausende Besucher zum 16. Stadtlauf

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Bordeaux-Rot ist die Farbe des 16. Werner Stadtlaufes. Dirk Böhle (TV) sowie Philipp Gärtner und Thomas Gickel präsentierten die Finisher-Shirts.

Werne - Dirk Böhle, Mitorganisator der Werner Stadtläufe, ist sichtbar zufrieden. 1 154 Voranmeldungen hat er zum Nennungsschluss für die 16. Auflage registriert.

Diese wird am Samstag, 11. Juni, von 14 bis 20 Uhr mehrere tausend Menschen in die Innenstadt locken.

Erfahrungsgemäß nutzen viele Läuferinnen und Läufer die Nachmeldefrist bis 30 Minuten vor dem Startschuss. Böhle: „Und da sind immer ein paar Granaten bei, die sich kurzfristig entscheiden, bei uns zu laufen.“

Insgesamt erwartet Böhle mehr als 1 200 Starter(innen). „Die Zahl ist schon sehr gut. Es ist eine der besten überhaupt“, freut sich Böhle über das Interesse, das er mit der bewährten Ausschreibung geweckt hat. Herausragend wirkt sich wieder die Aktion „Schule bewegt sich“ aus.

Alleine die Uhlandschule wird mehr als 200 Mädchen und Jungen an den Start bringen. „Das ist schon enorm, wenn die zwei Drittel ihrer Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen bewegen können“, meint Dirk Böhle. Insgesamt werden es mehr als 700 sein, die in den Altersklassen U8 bis U14 den Wettbewerb über die 1 220 Meter angehen werden – unterstützt von vielen Mitschülern, Lehrern, Freunden, Eltern und Großeltern.

Das Programm ist bewährt. Auf die Schülerwettbewerbe folgen der Jedermann-Lauf, der in diesem Jahr durch eine Teamwertung aufgewertet wird, sowie der Bambini-Lauf.

Nach den guten Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr wird mit den Kindergartenkindern erneut eine Wendepunktstrecke gelaufen, die vom Bült in Richtung Kino und wieder zurück führen wird. Einziges Problem: „Der Frosch fällt aus“, sagt Böhle. Also jetzt nicht dieses grüne Polyester-Tier, sondern dessen Innenleben. „Zur Not mach’ ich das“, sagt der Sportwart des TV 03.

Es folgen ab 16.15 Uhr die Hauptläufe über fünf und zehn Kilometer, die in den vergangenen Jahren – nachdem keine Einladungsläufer aus Tansania oder Äthiopien die Siegerlisten füllten – wieder einige Lokalmatadore nach vorne gespült hat. So wie TV-Eigengewächs Marvin Pufahl, der 2013, 2014 und 2015 über fünf Kilometer siegte. Oder Tatjana Kortmann, die 2014 den Fünfer bei den Frauen gewann, sowie Anne-Kathrin Mertens aus Werne, die im vergangenen Jahr für den SC Capelle antrat und – auch für sie etwas überraschend – die Frauenwertung über zehn Kilometer anführte.

Dass in diesem Jahr, erstmals seit 2012, Läuferinnen und Läufer aus Afrika an den Start gehen werden, ist nicht zu erwarten, „auch wenn ich finde, dass die Veranstaltung dadurch aufgewertet wird“, wie Dirk Böhle sagt. Er habe durchaus mit dem Gedanken gespielt, lässt er wissen.

Die Vorbereitungen für den Lauf sind abgeschlossen. Alleine die Bearbeitung der Voranmeldungen habe 90 Stunden in Anspruch genommen, die Arbeit vorab in den Schulen zwei volle Arbeitstage, erzählt Böhle. Nach der Veranstaltung dauert es noch einmal gut eineinhalb Wochen, bis auch die letzten Nacharbeiten erledigt sind. Und dies ehrenamtlich, versteht sich. Insgesamt sind mehr als 70 Helferinnen und Helfer aus dem Verein und dessen Umfeld im Einsatz.

Los geht der Aufbau am Samstag ab 8 Uhr, ab 11 Uhr sperrt der Bauhof die Laufstrecke ab. Die Sicherheit wird groß geschrieben, zumal einige Teilabschnitte nur halbseitig für den Verkehr gesperrt werden – so wie die Strecke entlang der Stockumer Straße. An den neuralgischen Punkten wird die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen die Strecke absichern.

Neu ist in diesem Jahr der Startpunkt. Er wird vom Bült wieder in Richtung Markt verlegt. Insgesamt ist der Startbereich dadurch schmaler geworden – und vielleicht auch ein bisschen sicherer. In den vergangenen Jahren hatte es nach dem Start in der nach innen abfallenden Rechtskurve immer mal wieder einen Sturz gegeben.

Dirk Böhle freut sich jedenfalls schon auf den Samstag, denn der Aufwand hat sich gelohnt, wie die Voranmeldungen zeigen. „Es ist ja so“, sagt Böhle, „ob du das für 30 oder 3 000 Läufer machst; der Aufwand bleibt letztlich immer gleich.“

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