TV Werne mit desaströser Vorstellung gegen Brambauer

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Tim Nadrowski kommt in dieser Szene frei zum Wurf, vergibt aber. Das war eine symptomatische Szene für die laut TV-Trainer Ingo Nagel „desaströse Angriffsleistung“ gegen Brambauer.

Werne - Ein deftige Heimpleite kassierte der TV Werne am Dienststagabend daheim in einer von Ende Dezember vorgezogenen Partie gegen den VfL Brambauer.

Bezirksliga (Hellweg), Männer: TV Werne – VfL Brambauer 14:27 (10:16). 

Damit ist nach der vierten Niederlage aus dem fünften Spiel klar: Es geht für Aufsteiger nur um den Klassenerhalt. Dabei zeigten die ersatzgeschwächten Gastgeber vor allem nach der Pause eine „desaströse Angriffsleistung“, wie es Coach Ingo Nagel im Duell gegen seinen früheren Verein ausdrückte.

Immerhin Keeper Fabian Rensmann trifft

Vier Treffer gelangen den Gastgebern nach der Pause – und einen davon erzielte Keeper  Fabian Rensmann Sekunden vor Abpfiff mit einem gezielten Wurf ins Tor des zu weit aufgerückten VfL-Keeper Greinert. Das war aber auch der einzige Lichtblick bei einer ganz schwachen Werner Vorstellung.

Fabian Rensmann (links), hier mit seinem Torwartkollegen Lennart Wulfert setzte den Schlusspunkt.

Dabei lag der Gastgeber 5:4 in Führung und auch bis zum 6:6 hielt Werne mit (14.). Doch danach setzte sich der Gast bis zur Pause kontinuierlich ab. Brambauer gelangen teilweise einfache Treffer, dem TVW nun fast nichts mehr. So wurden im gesamten Spielverlauf alle fünf Siebenmeter verworfen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte baute der VfL den 16:10-Halbzeit-Vorsprung auf 20:10 aus (42.) – die Partie war entschieden. Danach waren die TV-Angriffsbemühungen mitleiderregend. Schlechte Anspiele, Bälle, die aus der Hand fielen oder komplett misslungene Trickwürfe bei Tempogegenstöße machten Trainer Nagel „sprachlos“.

„Das war viel zu statisch. Wenn gelaufen wurde, dann nur mit Ball. Das war anders besprochen, eben Bewegungen ohne Ball mit Einlaufen. Aber wenn die, die mir derzeit zur Verfügung stehen, nicht zum Training kommen, dann laufen die Spiele so wie heute“, war Trainer Nagel restlos bedient.

TV:  Rensmann (1), Wulfert – Schumacher, Most (1), Leidecker, Schüttpelz, Brocke (2), Jäger (4), Gröblinghoff (3), Doller (1), Gründken (2), Nadrowski, Müller

Spielfilm: 3:3, 5:4, 6:6, 6:9, 10:16 – 10:20, 12:25, 14:27

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