Die Verbandsligisten HC TuRa und Oberaden intensivieren die Vorbereitung

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Alex Katsigiannis – hier noch im Dress des HC TuRa – freut sich auf seine neue Rolle als Oberadener Spielertrainer.

Bergkamen -  Mit dem HC TuRa Bergkamen und dem SuS Oberaden haben auch die beiden ranghöchsten heimischen Handballmannschaften den intensiven Teil der Vorbereitung auf die neue Spielzeit aufgenommen.

Zum ersten Mal überhaupt werden ab der kommenden Spielzeit beide Verbandsligisten von einem Spielertrainer gecoacht. Thomas Rycharski ist in diesem Job beim HC TuRa Bergkamen schon erprobt und füllte diese Doppelfunktion schon in den vergangenen zwei Jahren aus.

Rycharski: Mehr Coach als Spielertrainer

Er selbst sieht sich in der neuen Saison aber noch mehr in der Rolle des Trainers, will sich vermehrt auf das Coaching konzentrieren: „Ich habe selbst bisher eigentlich noch gar nicht selbst mittrainiert“, meinte Rycharski.

Nach der ersten Phase mit viel Lauf- und Krafteinheiten arbeiten die Rot-Weißen aktuell viel in der Halle. Es geht vor allem um die spielerischen Elemente, nachdem die Mannschaft ihr Gesicht doch etwas verändert hat. So stehen den Bergkamenern unter anderem Tom Trost (Wechsel zum HTV Sundwig-Westig) und Alexander Bicker (beruflich nach Köln) nicht mehr zur Verfügung. Dafür will Coach Rycharski die neuen Feldspieler Felix Harbaum, Niklas Sporbeck und Philipp Ostermann schnellstens integrieren. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber es sind ja auch noch einige Wochen Zeit. Nachdem wir in der ersten Phase komplett auf Handballtraining verzichtet haben, macht es jetzt umso mehr Spaß, den Ball wieder in die Hand zu nehmen“, so Rycharski, der in der kommenden Saison auf Tempohandball und ein gutes Zusammenspiel setzt.

Beim SuS Oberaden hat seit einigen Wochen mit Alexandros Katsigiannis ebenfalls ein Spielertrainer das Sagen. Der Rückraumspieler beerbte SuS-Urgestein Ralf Weinberger als Coach und blickt auf intensive letzte Wochen zurück: „Wenn ich gerade die letzten zwei Wochen Revue passieren lasse, muss ich schon sagen: Die Einstellung und die Mentalität der Mannschaft sind absolut positiv. Dieser Bock auf Arbeiten im Training, das gegenseitige Pushen auch bei den Laufeinheiten sind vielversprechend. Wir können in den kommenden Wochen eine gute Basis schaffen, um den Handball zu spielen, den ich mir vorstelle.“

Katsigiannis: „Rückendeckung durchs Team ist richtig gut“

Die noch ungewohnte Rolle als mitspielender Trainer war für Katsigiannis in der ersten Zeit nicht immer einfach, aber nach wie vor höchst reizvoll: „Es ist manchmal schon schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber die Rückendeckung von der Mannschaft ist da richtig gut. Wir werden das alles hinbekommen“, zeigt sich „Katze“ zuversichtlich. Noch nicht endgültig geklärt ist die Position des Co-Trainers bei den „Cobras“. Hierzu wolle man sich intern noch besprechen, so Katsigiannis.

In den kommenden Wochen geht es für beide Verbandsligisten neben vielen Trainingseinheiten auch mit Testspielen los. An diesem Wochenende spielt der HC TuRa Bergkamen am Samstag ab 17 Uhr bei der HSG Gütersloh, Oberaden testet am Sonntag ab 14 Uhr zu Hause gegen den TV Verl.

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