TuRa-Frauen setzen sich deutlich gegen den KSV durch

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Kaum zu bremsen war Romina Jackenkroll.

Bergkamen - Der HC TuRa hatte auch am Freitagabend im Derby die Nase vorn. In einem eher mäßigen Spiel setzte sich das Team von Ingo Wagner vor rund 250 Zuschauern letztlich klar durch.

Oberliga (Frauen): HC TuRa – Königsborner SV 25:19 (12:9). Der KSV erwischte den deutlich besseren Start. Roeske und Wehnert brachten ihre Farben mit 2:0 in Front und auch in der Folge hatten die Gäste mehr vom Spiel. In der 12. Minute erhöhte Köppel sogar auf 6:2.

Beim 4:8-Rückstand nahm Ingo Wagner eine Auszeit und forderte von seinen Schützlingen eine konzentriertere Spielweise ein. Das hatte Erfolg. Vor allem die Abwehr stand nun sicher und in der 20. Minute war der Ausgleich zum 8:8 geschafft. Der KSV war acht Minuten ohne Torerfolg geblieben. Romina Jackenkroll sorgte kurz vor der Pause für die erste Führung zum 10:9 für TuRa. Nun nahm auch KSV-Coach Ragulan Srijeevaghan eine Auszeit. Viel brachte das nicht, Wagner und Holz trafen zum 12:9-Halbzeitstand.

Der Schock über den Einbruch saß beim KSV scheinbar tief, denn auch nach dem Wiederanpfiff hatten die Gastgeberinnen mehr vom Spiel. Zehn Treffer Treffer gelangen dem Gast nach der Pause – zu wenig, um als Sieger vom Platz gehen zu können. „Meine junge Mannschaft hat das, was ich gefordert habe, recht gut umgesetzt. Andrea Waschke hat ein gutes Spiel gemacht“, bilanzierte Bergkamens Trainer Ingo Wagner. „Die erste Viertelstunde haben wir sehr gut gespielt. Danach haben wir zu viele technische Fehler gemacht“, meinte KSV-Coach Srijeevaghan.

HC TuRa: Stehfest, Waschke – Suchowski, Holz (5), Jaworski, Seehagen (3), Grünzig (1), Jackenkroll (7), Krogull (2), Axtmann, Julius, Rohlf(4), Holtsträter, Wagner (3)

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