HC TuRa bittet SuS Oberaden zum Bergkamener Stadtderby

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Alexandros Katsigiannis kommt am Freitag als Spielertrainer des SuS Oberaden zurück an den Friedrichsberg, wo er für den HC TuRa unter anderem in der Oberliga spielte.

Bergkamen - Der HC TuRa Bergkamen empfängt am Freitag (20.15 Uhr, Friedrichsberg) den SuS Oberaden zum Stadtderby in der Handball-Verbandsliga.

Und damit auch zum direkten Duell um die Vorherrschaft im Kreis Unna. In der jüngeren Vergangenheit hatte Oberaden zumeist das bessere Ende auf seiner Seite: Vier der letzten sechs Derbys seit dem Bergkamener Oberligaabstieg hat der SuS gewinnen können.

Der jüngste Vergleich ist gerade einmal zwei Wochen her: Da trafen der HC TuRa und die „Cobras“ nämlich im Kreispokal aufeinander, mit dem knapp besseren Ende für die Gäste vom Römerberg.

Ein besonderer Abend wird es heute für SuS-Spielertrainer Alexandros Katsigiannis werden, der vor einigen Jahren noch erfolgreich das TuRa-Trikot trug und gemeinsam mit Bergkamens Trainer Thomas Rycharski in der Oberliga auf Torejagd ging: „Klar ist das dann kein Spiel wie jedes andere. Ich habe für beide Vereine gespielt, auch schon in der Jugend. Da ist dieses Duell immer etwas Besonderes.“

In erster Linie geht es neben dem der Tatsache, dem Ortsrivalen die erste Saisonniederlage beifügen zu können, um die eigenen Ambitionen: Beide Teams waren in der Vorwoche mit einem Sieg gestartet und können den Beginn in das Meisterschaftsjahr vergolden: „Ich habe die Hoffnung, dass wir die Begegnung von der Stimmung her wieder zu einer Art Heimspiel machen können. Fakt ist: Wir fahren mit breiter Brust nach Bergkamen“, sagt Spielertrainer Katsigiannis nach dem Auftaktsieg gegen die HSG Vest Recklinghausen.

Sein Gegenüber, Thomas Rycharski, hat nach dem ersten Saisonsieg in Werdohl ebenfalls Selbstvertrauen getankt: „Die Abwehrleistung hat da schon ganz gut gepasst. Darauf wird es auch gegen Oberaden wieder ankommen. Meine Mannschaft muss einfach mit der richtigen Einstellung auf die Platte gehen und sagen: ‚Hey, jetzt ist Bergkamen mal wieder dran mit einem Derbysieg!“

Im Angriff erhofft sich Rycharski eine konzentrierte Leistung seiner Mannen: „Es wird am Ende die Mannschaft gewinnen, die vorne weniger leichte Fehler macht. Auch die Torhüterposition könnte entscheidend werden.“

Beide Trainer, die einst in einem Team für Tore am Fließband sorgten, hoffen auf eine prall gefüllte Friedrichsbergsporthalle. Während der HC TuRa wohl in Bestbesetzung antreten wird, fehlen bei den „Cobras“ die langzeit-verletzten Thorben Roßfeldt und Bastian Herold. Letzterer wird erneut Trainer Katsigiannis an der Seitenauslinie assistieren.

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