Morawski eilt allen davon – Platz zwei für TV-Triathleten

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Stephan Morawski, Michael Hörsken, Wolfgang Rohe und Sebastian Nieberg (von links) bildeten das Verbandsliga-Tewam in Harsewinkel.

Werne - Seit sechs Jahren nimmt der TV Werne Wasserfreunde am Ligabetrieb im Triathlon teil. Nun gab es das bisher beste Ergebnis.

Das Verbandsliga-Team belegte in Harsewinkel Platz zwei. „Mit diesem Ergebnis haben wir eine super Ausgangslage und schauen in der Tabelle nun eher nach oben und nicht mehr auf die Abstiegsplätze. Diese Teamkonstellation mit einem gesunden Mix aus Spaß und sportlichem Ehrgeiz macht richtig Laune“, sagt Kapitän Sebastian Nieberg.

Am kommenden Wochenende geht es für die Landesliga-Mannschaft in Kamen weiter. Der nächste Wettkampf in der Verbandsliga findet am 26. Juni in Steinbeck statt.

Ralf Koch nahm als Einzelstarter über die Kurzdistanz teil, lag nach dem Schwimmen über 1 000 Meter im Harsewinkler Freibad gut im Rennen, wurde auf der Radstrecke aber von einem Platten zurückgeworfen. Der Reifen wurde vom Werner geflickt, doch gingen dadurch wertvolle Zeit und Platzierungen verloren. Dennoch kämpfte sich Koch auf der zehn Kilometer langen Laufstrecke zurück und beendete das Rennen nach 2:20 Stunden als 43. des Gesamteinlaufes und Sechster in seiner Altersklasse.

Im Verbandsliga-Rennen ließen es die Wasserfreunde krachen. Über die Kurzdistanz (ein Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Rad fahren, zehn Kilometer Laufen) starteten sie mit Stephan Morawski, Michael Hörsken, Sebastian Nieberg und Wolfgang Rohe. Neuzugang Morawski feierte sein Debüt im Ligawettkampf und gewann prompt das Rennen. Vor der abschließenden Disziplin lag er noch auf Rang fünf, überholte aber bereits auf dem ersten Kilometer seine vier Vorderleute und lief mit vier Minuten Vorsprung einen souveränen Siegheraus.

Die neue Nummer eins der Wasserfreunde hatte das Schwimmen in 15 Minuten absolviert, war mit dem Rad mit einem 41er-Schnitt unterwegs und blieb beim abschließenden Zehner knapp über 40 Minuten. „Ich habe alles gegeben und für das Team noch einige Prozentpunkte mehr rauskitzeln können. Das war meine härteste Kurzdistanz“, meinte der Sieger.

Wie sehr Morawski das Team als Zugpferd motiviert, zeigen die weiteren Platzierungen: Michael Hörsken beendete das Rennen auf Rang zwei. Er lage nach dem Schwimmen im Mittelfeld, startete auf dem Rad eine kontrollierte Aufholjagd und lieferte eine sehr gute Laufleistung ab.

Auch Michael Hörsken ging an seine Grenzen, belohnte sich und sein Team mit einer Gesamtzeit von 2:00 Stunden. Sebastian Nieberg erwischte ebenfalls einen guten Tag, lieferte in allen drei Disziplinen konstant gute Leistungen ab und wurde nach 2:04 Stunden mit Rang 15 belohnt. Wolfgang Rohe war die flache und windanfällige Radstrecke auf den Leib geschnitten. Der erfahrenste Werner Langstreckler holte vor allem bei seiner Paradedisziplin die Konkurrenz ein und vervollständigte die Teamleistung mit 2:16 Stunden und Rang 52.

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