Trainer Öztürk wirbt für das Spitzenspiel des WSC gegen BV Brambauer

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Der Einsatz von Daniel Durkalic im Spitzenspiel gegen den BV Brambauer ist gefährdet.

Werne - In der Aufarbeitung des 3:1-Erfolges beim VfL Kamen mochte Kurtulus Öztürk, Trainer des Bezirksligisten Werner SC, die Meinung des sportlichen Leiters der Gastgeber nicht unbedingt teilen.

Keine Torchance des WSC hatte Sven König, aktuell Vertreter von Marko Barwig (Urlaub) auf der Trainerbank, nach dem Seitenwechsel gesehen. „Wir haben immer eine Lösung gehabt – und auch Chancen“, erwidert Öztürk.

Mit der Partie im Jahnstadion beschäftigt sich der WSC-Trainer vornehmlich nur noch wegen der Verletzungen von Daniel Durkalic und Dennis Seifert. Schießlich hofft er darauf, am kommenden Sonntag im Duell der beiden führenden Teams gegen Brambauer seine beste Besetzung aufbieten zu können.

Eine Position muss auf jeden Fall neu besetzt werden: Christof Zilligen (Urlaub), auch in Kamen mit einer starken Leistung, macht die linke Seite der Vierer-Abwehrkette für Samuel Gurcke frei. Der frühere Herforder hatte zuletzt mit einer Mandelentzündung zu kämpfen und war am Sonntag letztmals Zuschauer.

Ob auch recht defensiv umgebaut werden muss, ist noch offen. Doch Öztürk glaubt, dass die Verletzung von Dennis Seifert, die ihn in Kamen in der Schlussphase zum Wechsel gezwungen hat, nicht so schwerwiegend ist.

Anders sieht es bei Daniel Durkalic aus. Der Angreiferhatte bei einem Schuss auf das Tor von Jens Lassak einen Schlag auf das rechte Knie bekommen, musste lange behandelt werden und konnte zunächst gar nicht auftreten. „Es lässt mich hoffen, dass ihm vor Schmerzen nicht schlecht geworden ist“, sagt Öztürk, und: „Er konnte die Anlage nachher eigenständig verlassen, hat aber noch stark gehumpelt.“ Eine Untersuchung am Donnerstag in Dortmund soll Klarheit bringen, ob der Außenmeniskus größeren Schaden genommen hat. Alternativen stehen bereit; zum Beispiel Marvin Bruland, der für Durkalic eingewechselt wurde, und das – von ihm zuvor vollmundig angekündigte – 3:1 erzielte.

Durkalic und Seifert werden heute Abend beim Training zuschauen. Und weil Rohlmann, Scheuerer und auch Löwen wieder dabei sind, werden – bis auf Jannik Prinz (Studium) – alle gesunden Spieler am Ball sein. Öztürk: „Es wird voll in der Kabine und auf dem Platz. Ich freue mich auf das Training.“

Mit Blick auf das Duell mit dem punktgleichen BVB ist es für den Trainer eine komfortable Situation. Für ihn ist die Partie – und auch die folgende beim Aufsteiger FC Roj – durchaus richtungsweisend.

Die Konstellation für das Spitzenspiel am Sonntag (15 Uhr) verspricht ein Duell auf Augenhöhe und auf gutem Niveau. Beide haben 15 Punkte aus sechs Spielen geholt und eine Tordifferenz von plus 8. Einzig das Torverhältnis unterscheidet sich geringfügig (BVB 14:6, WSC 13:5). Für Öztürk ist klar: „Die Hütte muss doch mal richtig voll werden. Mehr Spitzenspiel geht schließlich nicht.“ - gu

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