Top-Spiel WSC gegen BVB in Bezirksliga findet auf Augenhöhe statt

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Heiß umkämpft waren zuletzt die Spiele zwischen dem WSC (hier mit Hennes, links) und dem BV Brambauer.

Werne - Mehr Spitzenspiel geht nicht. Beide liegen nach sechs Spieltagen mit jeweils 15 Punkten und der Tordifferenz von plus 8 an der Tabellenspitze, lediglich das Torverhältnis zwischen BV Brambauer (14:6) und dem Werner SC (13:15) unterscheidet sich geringfügig.

Bezirksliga (8): Werner SC – BV Brambauer. So begegnen sich beide Tams absolut auf Augenhöhe: Werne als beste Heimelf der Liga, Brambauer als stärkste Auswärtsmannschaft. „Man wird sehen, wer den besseren Tag erwischen wird“, sagt Thorsten Nitsche, der BVB-Trainer.

„Wir wissen genau, was uns erwartet. Werne ist der Topfavorit der Liga“, sagt Nitsche, der als Stärke seines Teams die jeher typische BVB-Tugend sieht: „Der Zusammenhalt; jeder läuft und kämpft für jeden.“ Aber auch spielerisch und taktisch ist das Team um Torjäger Marcel Bieber (bereits acht Saisontore) gut ausgebildet.

„Ich glaube, dass es ein richtig gutes Spiel wird, die stehen schließlich nicht umsonst da oben“, sagt WSC-Trainer Kurtulus Öztürk, und: „Bisher waren es immer heiße Duelle, aber nie unfair.“

WSC-Trainer Öztürk muss auf Angreifer Daniel Durkalic (Knie) wegen der Knieverletzung aus dem Kamen-Spiel verzichten. Mit Hennes, Rohlmann und Bruland hat Öztürk – je nach taktischer Ausrichtung – drei Varianten zur Auswahl. Christof Zilligen verlässt aus privaten Gründen die linke Position in der Vierer-Abwehrkette. Für ihn wird Samuel Gurcke nach seiner überstandenen Mandelentzündung ins Team zurückkehren.

Beim BVB ist Kapitän Dennis Köse (Gelb-Rot) gesperrt. Zudem fehlen Osman Kumac und Dennis Sturmat. „Das sind drei Ausfälle, die richtig weh tun“, sagt Nitsche.

In der vergangenen Saison trennten sich WSC und BVB im Lindert 2:2, das Rückspiel gewann Brambauer durch zwei Bieber-Tore mit 2:0. Der WSC gewann seine Heimspiele gegen Nordkirchen und Holzwickede jeweils mit 1:0 sowie mit 5:1 gegen Ascheberg. Der BVB ist auswärts ungeschlagen, siegte in Kamen und Overberge jeweils 2:1 sowie 3:0 in Lüdinghausen.

Mögliche WSC-Startelf:

Treppe – Gurcke, Giffey, Link, Seifert – Simon, Klossek – Rohlmann, Thannheiser, Saado – Prinz

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, im Lindert

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