Thies Hülsbusch aus Werne steigt mit der Ahlener SG in die 3. Liga auf

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Der Werner Thies Hülsbusch (rechts) schreit zusammen mit seinem Teamkollen Marvin Michalczik die Freude über den Aufstieg in die 3. Liga nach dem Sieg in Gladbeck heraus.

Werne/Ahlen - Großer Erfolg für den Werner Handballer Thies Hülschbusch. Der 22-Jährige schaffte am Samstagabend im „Endspiel“ beim VfL Gladbeck mit dem 32:27-Erfolg die Meisterschaft in der Oberliga und den damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga.

Beim bisherigen Spitzenreiter VfL Gladbeck lieferte die Mannschaft von Trainer Sascha Bertow am Samstagabend ihr Meisterstück ab und gewann mit fünf Toren Unterschied. Stammspieler Thies Hülsbusch erzielte dabei drei Tore für sein Team. Das schaffte aus den vergangenen 14 Spielen 13 Siege. Wie groß die Euphorie bei der ASG zuletzt war, zeigte der große Zuspruch im letzten Heimspiel gegen SF Loxten (25:21). Da war die Halle mit 1300 Zuschauern komplett ausverkauft.

Am Samstag kannte der Jubel nach dem Erfolg keine Grenzen – und mittendrin der Linkshänder, der in der Jugend neun Jahre lang für den TV Werne spielte.

„Das war eine Riesenparty nach der Rückkehr in Ahlen mit Autocorso und allem drum und ran“, sagte Thies Hülsbusch am Sonntag. In der nur 500 Zuschauer fassenden Halle in Gladbeck bekamen die Gäste nur 60 Karten – 600 Zuschauer trafen sich parallel in Ahlen zum Public Viewing.

Der Student, der an der Fachhochschule Hamm/Lippstadt eingeschrieben ist, wird auch in der kommenden Saison in Ahlen spielen. Hülsbusch wechselte im Sommer 2014 vom damaligen Oberligisten HSE Hamm nach Ahlen. In Hamm spielte der schnelle Außenspieler in der A-Jugend in der Nachwuchs-Bundesliga und kam auch auf fünf Einsätze im Zweitliga-Team von ASV Hamm-Westfalen.

Obwohl Hülschbusch im Saisonverlauf vom Verletzungspech verfolgt wurde – er zog sich erst einen Bänderriss zu, war später an der Hand verletzt und musste sogar mit einer Schiene spielen – erzielte er in den zurückliegenden drei Partien insgesamt zwölf Treffer.

Für das Abenteuer 3. Liga sehen sich die Ahlener gewappnet und haben ihre Kaderplanung bereits abgeschlossen. „Wir glauben, dass wir in der Liga gut bestehen können“, wagt Hülschbusch schon einmal einen kleinen optimistischen Ausblick – und auch dazu will der quirlige und trickreiche Werner einen großen Anteil leisten.

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