Symalla-Cup: SV Herbern II und TSC Kamen erreichen das Halbfinale, WSC II und FC TuRa II sind draußen

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Leihgaben aus der „Ersten“ unter sich: Herberns Marcel Scholtysik (Mitte) im Zweikampf mit WSC-Spieler Dennis Klossek.

Stockum – Beim Symalla-Cup haben am Dienstagabend der SV Herbern II und TSC Kamen das Halbfinale erreicht. Der Werner SC II und FC TuRa II sind hingegen bereits nach dem 2. Spieltag ausgeschieden.

Symalla-Cup, Vorrunde, Gruppe B: SV Herbern II – Werner SC II 2:1 (2:0). Der SV Herbern II hat durch einen insgesamt verdienten Erfolg gegen den Kreisliga-Rivalen WSC II das Halbfinale beim Stockumer Turnier erreicht. Der WSC II ist nach seiner zweiten Niederlage vor dem letzten Spiel ausgeschieden.

In einer gutklassigen Partie, in der der SVH mit Kaminski, Schett, Närdemann und Scholtysik vier Landesliga-Spieler einsetzte und der WSC mit Goletz, Seifert, Klossek, Niewalda und Stöver sogar fünf Bezirksliga-Akteure, hatten die Blau-Gelben ein Chancenplus. Und alle Leihgaben erzielten die Tore. „Von daher war der Sieg auch verdient. Auch wenn wir bei langen Bällen in unsere Abwerh noch Probleme haben und es auf Grund des engen Kaders eine harte Saison wird, ist es doch schön zu sehen, dass die Spieler aus der ‘Ersten’ richtig Bock haben, bei uns zu spielen“, sagte SVH-Trainer Björn Christ.

Für sein Team scheiterte zunächst Scholtysik (4.), dann traf Ahmed Schett aus 14 Metern (23.). Kurz darauf parierte Schlussmann Vorwick gegen Närdemann und bei der anschließenden Ecke Schwerts Kopfball (24.). Auf der Gegenseite scheiterte Stöver an Adamek (38.). Nach der Pause erhöhte Dennis Närdemann aus 17 Metern auf 2:0 (52.), ehe Stöver mit einem Flachschuss aus 14 Metern verkürzte (60.). Herberns Kortendick scheiterte aus vier Metern an Wiegel (62.) und in der Folgezeit spielte der WSC II seine Angriffe nicht konsequent aus.

„Von der Einstellung der Spieler, auch der von der ‘Ersten’, bin ich zufrieden. Es hätte auch unentschieden ausgehen können, aber das hätte uns auch nicht geholten“, meinte WSC-Trainer Thomas Matuschek.

SVH II: S. Adamek – Havers (41. S. Aschoff), Kortendick, Heitmann, C. Adamek, Kaminski, Schwert (41 Lübke), Schett, D. Närdemann, H. Schmidt (59. M. Aschoff), Scholtysik

WSC II: Vorwick (41. Wiegel) – Eisenbach, Mürmann (57. Mürmann), Seifert, Goletz, Klossek, L. Schmidt, Bichler, Niewalda, Egert, Stöver

Tore: 1:0 (23.) Schett, 2:2 (52.) D. Närdemann, 2:1 (60.) Stöver – Bes. Vork.: Innenraumverweis für Christ (66.), Trainer des SVH II

TuRa Bergkamen – Türkischer SC Kamen 1:2 (1:1). Eine unglückliche Niederlage musste der FC TuRa im Duell mit dem künftigen Liga-Rivalen hinnehmen, der bereits am 1. Spieltag (14. August) erneut Gegner sein wird.

Damit ist der Bezirksliga-Absteiger nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel ausgeschieden. Nachdem sich beim Team von Trainer Kurt Gumprich die personelle Lage weiter entspannt hat, gab es mit dem TSC Kamen ein Duell auf Augenhöhe. In der ausgeglichenen Partie ging TuRa durch Engin Duman nach Vorarbeit von Yasin Yilmaz in Führung (37.). Einen anschließenden Konter mit Überzahl spielten die Rot-Weißen zu ungeschickt aus und luden dadurch den TSC Kamen zum Ausgleich durch Keske ein (39.).

Nach der Pause blieb das Spiel ausgeglichen, allerdings nahm die Härte zu. Nach 73 Minuten gelang erneut Keske der Siegtreffer, als er sehenswert aus 23 Metern in den Winkel schoss. Cengiz Duman vergab noch eine Ausgleichschance, da sein Schuss zu mittig kam. Beim TSC Kamen, bei dem mit Necati Bacak ein früherer Stockumer Angreifer zum Einsatz kam, hätte durch Öztürk noch erhöhen können. „Das war schon ein kleiner Vorgeschmack auf den Saisonstart. Jetzt kommen langsam die Spieler wieder und wir werden gerüstet sein“, sagte TuRa-Coach Kurt Gumprich.

FC TuRa: Liebner – Torka, Gün (66. Torka), Topaloglu, Symaniak (60. Ratay), Akyol, Salli, Yilmaz, C. Duman, E. Duman, Barthel – Tore: 1:0 (37.) E.Duman, 1:1 (39.), 1:2 (73.) beide Keske

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