SVH-Trainer Möllers: „Jetzt weiß jeder, wie es funktioniert“

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Spielte „phänomenal gut“: Herberns wuseliger Spieler Marcel Scholtysik (Mitte).

Herbern - Holger Möllers lobte, feuerte an und ermunterte seine Spieler immer wieder. Es war ein engagierter Auftritt, den der 45-Jährige an der Seitenlinie beim 4:2-Erfolg des bisherigen Landesliga-Schlusslichts gegen SpVg Emsdetten hinlegte.

Auch der Jubel nach den frühen Torerfolgen durch Bastian Schütte (8.), Thomas Eroglu (15.) und Daniel Krüger (27.) zur 3:0-Führung drückte Erleichterung und Entschlossenheit aus.

Dabei sah es unter der Woche noch ganz anders aus. Sieben Partien in der Meisterschaft seit dem 14. August und dem 6:1 beim SV Burgsteinfurt sowie das Aus im Kreispokal beim Bezirksligisten TuS Altenberge ließen Möllers verstummen. „Wir brauchen nicht mehr viel zu reden. Entscheidend ist auf dem Platz“, sagte Möllers seinen Spielern vor der wichtigen Kellerpartie, in der es darum ging, nicht den Anschluss ans untere Mittelfeld zu verlieren. Das gelang auf eindrucksvolle Art.

Denn die Herberner zeigten einen großen läuferischen Aufwand, kämpferisches Engagement und trugen die Angriffe spielerisch überzeugend vor. „Man hat gesehen, dass bei uns eine größere Geschlossenheit und bessere Menatlität da war als beim Gegner, bei dem ja viele neue Spieler dazugekommen sind und der noch nicht so zueinander gefunden hat“, sah Möllers ein entscheidendes Plus bei seinem Team.

„Wir waren wesentlich präsenter und haben die Situation besser angenommen“, sagte Möllers. Gefallen hat Möllers auch, dass seine Spieler mit Tempo auf die Abwehrreihe von Emsdetten gezogen ist und dass „die Offensive unheimlich für die Denfensive durch ihr Anlaufen mitgearbeitet hat“, wie es Möllers ausdrückte.

Auch wenn nun mit dem Tabellendritten SV Mesum am Samstag ab 16 Uhr wieder ein anderes Kaliber auf den SVH als Emsdetten wartet, so erkannte er doch weitere Fortschritte. „Jetzt weiß jeder, wie es funktioniert. Es wurden viele Vorgaben umgesetzt. Die Lautstärke auf dem Platz war gut und das Coaching untereinander hat gut funktioniert“, lobte Möllers. Mit Tim Bröer habe sich zudem ein neuer Organisator für die Abwehr empfohlen.

Vor dem Mesum-Spiel muss Möllers abwarten, wie sich die Verletzungen von Bastian Schütte (Oberschenkel) und Redondo Conde (Knie) entwickeln. „Ich möchte, dass alle die reinkommen, Druck ausüben. So wie Marcel Scholtysik, der das Sonntag phänomenal gut gemacht hat“, sagt Möllers, der so immer wieder Reizpunkte setzt. - fraz

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