SVH-Trainer Holgers Möllers ist von seinem Team positiv überrascht

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Doppetorschütze Dominick Lünemann

Herbern  - Mit einem halben Dutzend Toren am ersten Spieltag die Tabellenspitze erklommen und dabei acht Spieler auf der Reservebank: Holger Möllers, Trainer des Landesligisten SV Herbern, ist nach dem 6:1-Auftaktsieg beim SV Burgsteinfurt relativ sorgenfrei.

„Wir wollen das Ergebnis natürlich nicht zu hoch hängen, aber das muss man nun auch erstmal schaffen“, erklärt der SVH-Trainer und verweist dabei auf die Qualität, die auch der SV Burgsteinfurt ins Spiel gebracht habe.

Im 4-2-3-1-System begann Philipp Dubicki, in der vergangenen Saison eher als Innenverteidiger unterwegs, als Rechtsverteidiger. „Der Junge hat so viel Dynamik und Tempo. Er kann sich da auf der Außenbahn mehr austoben als innen. Aber egal auf welcher Position, er wäre bei mir immer einer für die Startelf“, lobt Möllers seinen Rechtsverteidiger in den höchsten Tönen.

Doch so starr wollte Möllers in der Nachbetrachtung auch nicht auf seinem System beharren. „Wir sind da Gott sei Dank recht flexibel, so dass das während des Spiels oft auch mal verschwimmt. Spielgestalter Dennis Närdemann war auch mal zweite Spitze. Wichtig ist, dass die Jungs sich erst dann wieder zurückfallen lassen, wenn wir die Ordnung wieder haben“, sieht er die Mannschaft reif genug, dass sie diese Entscheidung selbst auf dem Platz trifft.

Henning Schubert kehrt isn SVH-Tor zurück

Vor allem in den ersten 30 Minuten überzeugten die Blau-Gelben. „Da haben wir richtig gut gespielt“, sagte Möllers und war selbst überrascht, dass die Mannschaft das auf diesem Niveau umsetze. Doch ab und an hätten die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen nicht gestimmt, so dass Burgsteinfurt vermehrt zu Chancen kam. „Das haben wir in der Pause besprochen und die Jungs haben es in der zweiten Hälfte auch besser gemacht“, merkte der SVH-Coach an.

Henning Schubert feiert Comeback im SVH-Tor

Bevor es am kommenden Sonntag gegen Ahaus geht, feiert Co-Trainer Beppo Löcke am Samstagabend seinen 40. Geburtstag. Sorgen, dass die Mannschaft deswegen am Sonntag angeschlagen ist, hat Möllers nicht. „Wer es übertreibt, der spielt am Sonntag nicht“, hat er eine einfache Lösung parat.

Der Kader sei breit genug und diejenigen, die in Burgsteinfurt in der Startelf standen, wissen, wie groß der Druck von der Bank ist. „Die auf der Bank hätten genauso gut spielen können und deswegen wissen alle, dass sie voll mitziehen müssen. Das ist eine Luxussituation für mich“, betont Möllers. Zwischen den Pfosten hat aber der frühere Regionalliga-Torwart Henning Schubert am Sonntag seinen Platz sicher. Sven Freitag ist verletzt und Robert Mikulic noch im Urlaub. Sebastian Adamek startet mit der Reserve in die Saison. „Da wollen wir die Zweite nicht unnötig schwächen“, erklärt der SVH-Trainer.

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