Stockum braucht eine stabile Defensive – SuS Rünthe will nachlegen

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Fehlt mit Zehenbruch: Michael Sojka

Stockum/Rünthe - Vor dem Duell mit dem starken Aufsteiger hat der davor arg gebeutelte Kreisligsit SV Stockum sich stabilisiert und am vergangenen Sonntag mit seinem zweiten Saisonsieg den Kontakt zum unteren Mittelfeld hergestellt. Und nach dem wichtigen 1:0-Erfolg beim Aufsteiger TVG Germania Flierich-Lenningsen steht eine weitere wichtige Partie für das Team von SuS-Trainer Engin Abali an. Der Tabellenzweite Eintracht Werne ist in der 17er Liga spielfrei.

Kreisliga A1 (Unna/Hamm): SV Stockum – RW Unna II. „Jetzt wollen wir auch den Anschluss ans Mittelfeld. Die Jungs sind gut drauf“, sagt Stockums Trainer Andre Klammroth. Und dass der Sieg bei Yunus Emre HSV ohne Gegentor zustande kam, freute den Coach umso mehr nach den 25 Gegentoren zuvor in drei Partien.

Und es scheint auch wichtig zu sein, dass die Stockumer Defensive an Stabilitiät gewinnt: Denn der Tabellenvierte aus Unna stellt mit 31 Treffern den besten Angriff der Liga – noch vor Spitzenreiter BV 09 Hamm und Eintracht Werne, die in den jüngsten Stockumer Heimspielen jeweils zehn Treffer erzielten.

Bester Angreifer bei der RWU-Reserve ist Bjrön Scharfe mit neun Toren, der unter Klammroth bei einer seiner früheren Trainerstation spielte: „Da ist er mit gar nicht so aufgefallen. Sonntag wird sich Enes Tayar um ihn kümmern“, verspricht Klammroth eine Sonderbewachung für den Stürmer.

Ansonsten gilt: Aus einer kompakten Deckung heraus wollen die Gastgeber über Konter zum Erfolg kommen.

Angreifer Michael Sojka fällt nach einem bei Yunus Emre erlittenen Zehenbruch mindestens vier Wochen aus. Dafür hat Abdelfittah Bhihi seinen Urlaub beendet. „Ich habe zwar nur 13 Spieler, aber auch die könnnen schlagkräftig sein“, zeigt sich der Trainer trotzig.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Sportzentrum

SuS Rünthe – TSC Hamm II. Nach dem wichtigen 1:0-Erfolg beim Aufsteiger TVG Germania Flierich-Lenningsen steht eine weitere wichtige Partie für das Team von SuS-Trainer Engin Abali an.

Denn am Sonntag stellt sich mit der Bezirksliga-Reserve des TSC Hamm eine Mannschaft im Hafenstadion vor, die ebenfalls erst sechs Punkte auf der Habenseit hat und zudem mit dem identischen Torverhältnis ein direkter Tabellennachbar der Rünther ist. „Ich hoffe, dass die Jungs nach der guten Leistung von Flierich nachlegen“, sagt Engin Abali. Dabei soll sein Team wie zuletzt „kompakt stehen und aus einer soliden Grundordnung“ heraus agieren.

Personell sieht es gut aus, denn Abali hat alle Mann dabei. Während die Rünther zuletzt 1:0 in Flierich siegten, unterlag der TSC II mit 0:4 beim SVF Herringen.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Hafenstadion

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