Werner „Buschreiter“ sorgen für perfekten Auftakt

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Sylvia Vorwick mit Captain Forever.

Werne - Die „Buschreiter“ haben den beiden Werner Teams einen perfekten Start in den Standartenwettkampf der Kreisverbände Coesfeld und Lüdinghausen beschert.

Nach dem Geländewettbewerb in Seppenrade liegen beide Teams gemeinsam mit Appelhülsen, Seppenrade und der ersten Mannschaft des RV Lützow Selm-Bork-Olfen an der Spitze des 17 Teams umfassenden Tableaus.

Die Entscheidung auf der Anlage des RV Lüdinghausen in Elvert fällt am Samstag in der Dressur und am Sonntag im Springen. „Wir gehen ganz gut vorbereitet in die weiteren Wettbewerbe – die anderen allerdings auch“, sagt Heinrich Schwert, der im Kampf um die Standarte des Altkreises die größten Konkurrenten im RV Lützow und in den Seppenradern sieht. „Ich habe deren Dressurtraining gesehen. Da sind sie ganz stark. Sie werden ein Wörtchen mitreden“, ist Schwert sich sicher.

Im Rosendorf hat sich einiges getan in der jüngsten Vergangenheit: „Sie haben nicht umsonst den Jugendwettbewerb im Kreis Coesfeld gewonnen“, sagt Schwert. Im Wettbewerb um den Gesamtsieg sieht er von den Vereinen aus dem Coesfelder Verband vor allem Appelhülsen und Nottuln als große Konkurrenten an.

Die Werner brachten im Seppenrader Gelände fünf ihrer sieben Reiter in die Platzierung; je zwei kommenden für die Mannschaften in die Wertung.

Bestplatzierte St. Georg-Reiterin ist Sylvia Vorwick, die mit Captain Forever die zweite Abteilung gewann – dies gleichauf mit dem Ascheberger Frank Fallenberg. Innerhalb der Bestzeit lagen auch Laura-Marie Hirsch mit Lucky Luke, Anna Richter mit Halali und Josphine Schulze-Bisping mit Abke’s Boy. „Sie hat das sehr gut gemacht“, lobte Heinrich Schwert die 14-Jährige, die zum ersten Mal an einem Standartenwettkmapf teilnimmt.

Ein bisschen Pech hatte Kim Hüsemann, die mit Daquiina ihr großartiges Zeitgefühl nutzen und eine Punktlandung machen wollte. Sie blieb dabei aber eine Sekunde über der Idealzeit und kassierte so 0,4 Strafpunkte.

Acht Mannschaften, so glaubt Heinrich Schwert, dürfen sich nach dem Gelände noch Hoffnungen auf den Sieg machen. Die von ihm in einer reinen Ü42-Mannschaft betreuten „(G)Oldies“ gehören nicht dazu, denn ausgerechnet der im Gelände so erfahrene Joachim Raguse leistete sich mit Mozart eine Verweigerung am Wasser.

Hinter den eigenen Erwartungen blieb auch der RV von Nagel Herbern zurück, der auf dem 16. Platz geführt wird. Johanna Schulze Thier mit Cinzano und Beatrix Holle mit Sirius schieden im Gelände vorzeitig aus.

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