SuS Rünthe sagt erneut beim Symalla-Cup ab – Stockumer Verantwortliche sauer

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Nur zum ersten Spiel beim Symalla-Cup gegen den Gastgeber SV Stockum trat der SuS Rünthe an (Spielszene) und verlor mit 1:6. Die anderen beiden Partien sagten die „Nullachter“ ab.

Stockum - Beim diesjährigen Symalla-Cup laufen ab Donnerstag die letzten Vorrundenspiele.

Veranstalter SV Stockum muss dabei aber erneut eine Absage verkraften. Der SuS Rünthe bekommt für die Anstoßzeit um 17.30 Uhr gerade einmal sechs Leute zusammen – zu wenig um antreten zu können.

„Uns tut das natürlich für den Veranstalter leid, aber wir können nichts machen“, verweist der sportliche Leiter Andre Henning auf zahlreiche Verletzte, Urlauber und Schichtarbeiter. Somit wird das Spiel mit einem 2:0-Sieg für den BSV Heeren gewertet.

Klammroth-Team muss mindestens  3:0 gewinnen

Stockums sportlicher Leiter Moritz Englicht zeigt sich verärgert, wie er in folgender Stellungnahme zum Ausdruck bringt:

„Rünthe musste wiederholt absagen, da sie angeblich nicht genügend Leute für die 1. Mannschaft zusammen bekommen können. Wir selbst sind darüber, wie auch schon am Montag, sehr verärgert. Wir planen wochenlang, eben auch mit den Teams, die zugesagt haben und erwarten dann auch, dass das auf der Gegenseite passiert. Dass es sich hier um ein Vorbereitungsturnier handelt und die wenigsten Teams schon da sind, wo sie zum Saisonstart sein wollen, ist uns klar. Jedoch sollte man, wenn man solch eine Turnierzusage abgibt, die Termine einhalten und dies als eine Trainingseinheit sehen, gerade dann, wenn man mehrere Seniorenteams hat.“

Die Absage der „Nullachter“ verbessert die Aussichten auf einen Halbfinaleinzug für den SV Stockum (19.15 Uhr) keineswegs. Denn die Stockumer brauchen jetzt schon einen Sieg mit drei Toren Differenz gegen den Spitzenreiter der Gruppe, RW Unna, um noch ins Halbfinale einzuziehen.

„Das haben wir uns aber auch selbst zuzuschreiben, wir haben gegen Heeren einfach eine halbe Stunde lang gepennt“, stellte Trainer Andre Klammroth trocken fest.

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