TLV Rünthe enttäuscht über die Resonanz beim 32.  Volkslauf

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Die Starter beim Volkslauf.

Rünthe - Der Bergkamener Volkslauf des TLV Rünthe fand bei seiner 32. Auflage erstmalig an einem Samstag statt - glücklich sind die Verantwortlichen damit nicht geworden und stellen den Lauf in Frage.

Der Verein beabsichtigte mit der Verlegung vom Sonntagvormittag den Wünschen der Teilnehmer nach einem Sonntagmorgen bei der Familie zu entsprechen und damit dem Teilnehmerrückgang der letzten Jahre zu begegnen.

Trotz gutem Sommerwetter, einer gelungenen Organisation und erstklassiger Stimmung im Start- und Zielbereich im Rünther Hafenstadion verfehlte der TLV Rünthe sein Ziel.

Volkslauf des TLV Rünthe

„Die Sportler und Helfer haben alle großen Spaß gehabt. Nur 128 Teilnehmer sind aber schon eine herbe Enttäuschung. Wir werden jetzt überlegen, ob sich der finanzielle und ehrenamtliche Aufwand noch lohnt. Vielleicht konzentrieren wir uns zukünftig auf die Austragung der Kreiscrossmeisterschaften“, stellte nicht ohne Wehmut Thomas Eder der Pressewart des TLV Rünthe fest.

Alles andere als enttäuschend zeigten sich die sportlichen Leistungen. Beim Lauf über 5km mit 63 Teilnehmern ergab sich ein packender Zieleinlauf. Jonas Deimann (M20) von den Lauffreunden Bönen und Beyad Thalji vom SuS Oberaden kämpften bis zur Ziellinie um den Sieg. Letztlich setzte sich Jonas Deimann in 17:57 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung gegen seinen Konkurrenten durch.

Den Wettbewerb der Frauen gewann unangefochten Katrin Walter (W 35) von den Lauffreunden Bönen in 19:56 Minuten. Den Lauf über 10 km mit 53 Teilnehmer entschied Volker Greis (M 45) vom Lauf Team Unna in 37:59 Minuten deutlich unter der Marke von 40 Minuten für sich.

Bei den Frauen siegte Regina Tank (W 55) ebenfalls vom Lauf Team Unna in 47:54 Minuten. Auch die zweite Neuerung, statt einem Wettbewerb über 10 km Walking die kürzere Strecke über 5 km anzubieten, motivierte nicht mehr Teilnehmer nach Rünthe zu kommen. Lediglich zwölf Walker nutzen das Angebot. Karl-Heinz Flume (M 65) von der Viermärker Waldlauf Gemeinschaft aus Dortmund erreichte nach 34:36 Minuten als erster wieder das Ziel.

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