Sommerturnier in Herbern ein voller Erfolg

Zufriedene Gesichter bei Teilnehmern und Organisatoren nach dem Turnier in Herbern.

HERBERN - Nicht nur die Sieger der einzelnen Prüfungen beim viertägigen Sommerturnier strahlten um die Wette. Das gleiche galt für die Organisatoren des ausrichtenden Reitvereins von Nagel Herbern.

Am Haselbüschken drängten sich am Parcours beim Fritz-Ligges-Gedächtnis-Preis, dem traditionellen S-Springen mit Stechen zum Turnierabschluss, etwa 500 Zuschauer. Für den gesamten Tag schätzten der Vorsitzende Ludger Selhorst und die Geschäftsführerin Barbara Kümer etwa 1000 Besucher. Auch an den beiden Tagen zuvor war das Zuschauerinteresse zufriedenstellend. „Das Turnier hat den Charakter eines Dorffestes. Wenn ich im Vergleich mit anderen Turnieren sehe, was hier los ist...“, zeigte sich Selhorst nach dem Turnierende begeistert.

Am Montag ging es an das Aufräumen und Abbauen, wo die zahlreichen Helfer noch einmal zur Vereinsanlage kamen. „Wir hatten an den vier Tagen etwa 150 Personen, die ganz toll zusammen gearbeitet haben“, findet die Geschäftsführerin lobende Worte: „Das ganze ist nur zu stemmen dank der großen Anzahl der Helfer.“

Für die gab es gestern Nachmittag nach Abschluss der Arbeiten einen Umtrunk und gemütliches Zusammensitzen am Grill.

Familär geht es ohnehin zu auf der Reitanlage – aber auch sportlich war der Gastgeberverein weitgehend erfolgreich. „Jeder hat irgendetwas mitgenommen“, erklärte Kümer.

Letztlich war nur der Fritz-Ligges-Gedächtnis-Preis eine Nummer zu groß für den Gastgeber. Katja Heitbaum verzichtete, da sie derzeit kein passendes Pferd hat und Sabine Thiel musste schon früh aufgeben.

Kai Ligges fehlte hier aus sportlichen Gründen. War er doch als Betreuer seiner Tochter Marie mit zu den parallel stattfindenden Europameisterschaften der Junioren im südspanischen Vejer de la Frontera gereist. Viel wird und soll sich nicht änderm, wenn es im kommenden Jahr vom 17. bis 20. Juli Sommerturnier in Herbern heißt.

Speziell das Speedderby als Kombination aus Springparcours und Geländeritt auf Zeit macht dem Veranstalter aber Sorgen – nicht von Zuschauerseite am Freitagabend – sondern von der Starterzahl her. Gab es bis vor zwei Jahren große Starterfelder und in 2011 noch 30 Reiterpaare, sank diese Zahl in 2012 auf 17 Aktive und ging beim diesjährigen Turnier auf 13 zurück. „Woran es gelegen hat, können wir nicht sagen. Wir werden uns aber überlegen, wie wir das attraktiver gestalten können. Vielleicht bieten wir im Vorfeld ein Geländetraining an oder werden die Ehrenpreise anheben“, macht sich Geschäftsführerin Kümer erste Gedanken.

Fest steht aber, dass der RV von Nagel weiter auf seine vielen Helfer setzt.

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