Meisterschärpen für die Werner Ponymädchen

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Kreismeister: Hannah Kosanetzki, Eva-Marie Schmuch, Jolina Lichtenberg und Katharina Möller mit Reitlehrer Stephan Schwert.

Werne - Die Werner Ponyreiterinnen sind das Maß der Dinge, wenn es um die Titelvergabe in den Kreisverbänden Coesfeld und Lüdinghausen geht.

Bei den Meisterschaften in Elvert siegte die Mannschaft mit Hannah Kosanetzki, Jolina Lichtenberg, Katharina Möller und Eva Marie Schmuch im Standartenwettkampf. Zudem gewann Hannah Kosanetzki darin die Einzelwertung und ebenfalls noch die Springmeisterschaft.

Einzig in der Pony-Dressur ging der Sieg nicht an den RV St. Georg. Da belegte Jolina Lichtenberg „nur“ den zweiten Platz hinter Pia Cordes vom RV Lützow Selm-Bork-Olfen.

Einen tollen Auftritt lieferten auch die Jüngsten im Standartenwettbewerb ab. Inken Bergmann, Madleen Hagemeier, Angelina Reingen und Xenia Wlk belegten Gesamtplatz drei.

„Wir haben tolle Ponys, sehr gute Reiterinnen und ein gutes Trainerteam“, gab Reitlehrer Stephan Schwert, der den Pony-Nachwuchs gemeinsam mit Ralf Kosanetzki und Markus Stöver trainiert, die Komplimente gleich weiter.

Während den Wernern rund um den Springplatz am Samstag bereits das Prädikat „Unbesiegbar“ verliehen wurde, war Stephan Schwert mit dem Siegerteam nicht ganz im Reinen: „In der Dressur hätten wir es fast versemmelt. Da muss sich bis zum Provinzialturnier noch einiges tun“, meinte er mit Blick auf den Saisonhöhepunkt im September.

Dressurmäßig waren dafür die Jüngsten überragend unterwegs: „Sie haben darin den besten Gesamteindruck von allen Mannschaften gemacht“, lobte Schwert.

Den Sieg im Standartenwettkampf machten die Werner schließlich im Springen fest. Mit Norma Jean Baker bekam Hannah Kosanetzki, mit drei Meisterschärpen die überragende Teilnehmerin bei den Ponyreitern, im Stilspringen der Klasse A die Tageshöchstnote von 8,8. Jolina Lichtenberg sicherte schließlich das Ergebnis mit einer 8,3 nach hinten ab.

Die beiden Mannschaften, die für den RV St. Georg Werne bei den Großen in den Standartenwettkampf gegangen sind, kamen weniger erfolgreich aus Lüdinghausen zurück. Sie belegten in der Endabrechunung die Plätze vier und fünf.

Nachdem sich die St. Georg-Teams bereits am vergangenen Dienstag im Gelände von ihrer besten Seite gezeigt hatten (WA berichtete), untermauerten sie ihre gute Ausgangsposition am Samstag in der Dressur.

Doch im Springparcours kamen beide Teams mit je zwei Nullern, aber auch mit je zwei Abwürfen nicht zum Idealergebnis. „Am Ende hat weniger als ein Springfehler zum ersten Platz gefehlt“, ärgerte sich Reitlehrer Heinrich Schwert. „Es war seit vielen Jahren nicht mehr so einfach, die Standarte mit nach Hause zu nehmen.“

Allerdings kamen auch die meisten anderen Teams nicht fehlerfrei durch. Einzel Appelhülsen meldete am Ende drei Nuller und kam in der Gesamtwertung noch auf den dritten Platz nach vorne. „Zwölf Sprünge für ein A-Springen sind schon viel und auch von der Linienführung her war es anspruchsvoll“, befand Heinrich Schwert, aber auch: „Unsere Pferde und Reiter sind allesamt gut genug, um auch da drüber zu kommen.“

Die Standarte des Kreises Coesfeld sicherte sich der RV Nottuln, die Altkreis-Standarte ging an den RV Lützow Selm-Bork-Olfen mit seinem Werner Reitlehrer Michael Potthink. - gu

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