LippeBaskets freuen sich auf das Regionalliga-Comeback

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In Paderborn wieder dabei: Jan König.

WERNE - „Die Vorfreude ist einfach groß. Wir haben viele Testspiele gemacht, in denen es nur um Erkenntnisse ging, jetzt geht es endlich wieder um Punkte“, sagt Christoph Henke, Trainer der LippeBaskets Werne, vor dem ersten Punktspiel am Samstag (18 Uhr) bei der zweiten Mannschaft des Pro A-Ligisten Paderborn Baskets.

Für den Aufsteiger in die 2. Regionalliga ist es gleich eines der ganz schweren Auswärtsspiele in der neuen Spielklasse, weil sie – so Christoph Henke – „in den letzten Jahren die entscheidenden Punkte zum Klassenerhalt immer in ihren Heimspielen geholt haben.“

So sieht Henke den Auftakt für seine Mannen auch als „druckfreies Spiel“ an, in dem sie beweisen kann, „dass wir nicht nur mit Glück aufgestiegen sind, sondern auch den Level haben, in der Regionalliga mitzuspielen.“

Die beiden letzten Begegnungen mit Teams, die in der Liga etabliert sind, ließen das noch nicht erkennen. Gegen den Barmer TV Wuppertal, ein Top 3-Team aus der Parallelstaffel Nordrhein, gab es ebenso eine deutliche Niederlage wie vor Wochenfrist gegen den direkten Konkurrenten SVD Dortmund im Erstrunden-Spiel um den WBV-Pokal (65:91).

Allerdings wird das Werner Team ein anderes Gesicht haben, denn mit Jan König und Michael Kussel sind in Paderborn zwei erfahrene Spieler wieder mit dabei. Auch David Niehüser, der gegen Derne nur im Notfall als Backup für Center Robin Brachhaus einesetzt wurde, ist wieder voll einsatzbereit. „Ich werde zwölf fitte Spieler auf dem Bogen haben“, sagt Christoph Henke, der einzig auf Timo Tübel (beruflich verhindert) verzichten muss. Er wird zum ersten Heimspiel am 24. September gegen die BG Hagen II wieder zum Team stoßen.

Vom Gegner spricht der Werner Trainer mit größtem Respekt. Der Unterbau für das Profiteam des ehemaligen Werner Spielers Uli Naechster besteht in erster Linie aus jungen Spielern – „So etwas wie ein Durchlauferhitzer für Talente“, wie Henke sagt. Es finde besondere Anerkennung, dass die Reserve über viele Jahre die 2. Regionalliga gehalten hat, „weil es keine gewachsene Mannschaft ist, sondern sie sich immer wieder erneuern muss. Wie schwer es ist, seine Zweite dauerhaft so zu positionieren, sieht man zum Beispiel an Münster.“

LippeBaskets: Wiedey, Voigt, Cramer, Tilkiaridis, Pavleski, Meinert, König, Kahad, Kussel, Niehüser, Keilinghaus, Brachhaus

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