Herbener Pfingstturnier ist bei der neuen Turnierleitung in guten Händen

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Die F-Jugend des Werner SC mit Trainer Joachim Nowroth freute sich über den zweiten Platz.

Herbern - Über hundert Partien, über hundert ehrenamtliche Helfer: Der SV Herbern hat den Turniermarathon beim diesjährigen Pfingstturnier für die Jugendmannschaften wieder ordentlich über die Bühne gebracht. Nur das Wetter blieb ein Wermutstropfen und sorgte sogar kurz für Turbulenzen.

Es war Sonntagmittag, als sich der Himmel plötzlich dunkel zuzog. Innerhalb kürzester Zeit frischte der Wind auf und der Himmel öffnete seine Schleusen. Das war dann zu viel für einen der großen Sonnenschirme vor dem Sportheim, die eigentlich Schutz vor der Sonne bieten sollten. Ein Windstoß griff unter den Schirm, riss den Stoff von den Streben und bog eine der Eisenstreben um.

Zum Glück wurde niemand verletzt, geistesgegenwärtig griffen andere beim zweiten Schirm beherzt zu den Streben. „Das ist jetzt Gott sei Dank nur ein Fall für die Versicherung“, bestätigte Jugendfußball-Abteilungsleiter Toni Brockmeier.

Das blieb aber der einzige Schreckmoment des Turniers, alles andere lief reibungslos. Alle Mannschaften, die gemeldet hatten, traten auch an, zwischenzeitliche Zeitverzögerungen wurden flexibel wieder reingeholt. Auch das Deutsche Rote Kreuz musste nicht gravierend eingreifen und verteilte nur hier und da mal ein Kühlpad. Und auch der Wechsel in der Turnierleitung zur jüngeren Generation mit Stefan Sennekamp und Daniel Heitmann funktionierte reibungslos.

Dass die Zahl der teilnehmenden Mannschaften in den letzten Jahren gesunken ist, begründet Brockmeier mit der gestiegenen Zahl an Alternativ-Turnieren in der näheren Umgebung. „An uns liegt es wohl nicht, für unsere Organisation haben wir bislang immer ein Lob erhalten“, sieht Brockmeier die Gründe eher an anderen Stellen. „Wir würden uns auch wünschen, dass die Resonanz aus dem Altkreis Lüdinghausen vielleicht wieder mehr anzieht, die war in den vergangenen Jahren noch besser“, so Brockmeier.

Gleichzeitig würden aber auch immer mehr Eltern mit ihren Kindern zu Pfingsten kurzfristig verreisen. „Da müssen manche Trainer dann ihre gemeldete Mannschaft plötzlich wieder zurückziehen.“

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