FCO möchte zweiten Platz absichern, Ascheberg braucht noch Punkte

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Moritz Manka (rechts), hier gegen Senden noch im Hintergrund, fehlt dem FCO für zwei Spiele.

Ascheberg - Die Ausgangslage in der Bezirksliga (8) könnte unterschiedlicher kaum sein: Der FC Overberge möchte den zweiten Platz sichern, um möglicherweise an der Aufstiegsrunde teilzunehmen, für den TuS Ascheberg geht es hingegen um den Klassenerhalt. Und dem Absteiger FC TuRa gehen die Spieler aus.

Bezirksliga 8: TuS Ascheberg – FC Overberge. Dass es für beide Mannschaften noch um einiges geht, hat auch der Trainer des FC Overberge, Marc Woller, auf dem Schirm. „Das Spiel ist für beide enorm wichtig, Ascheberg braucht noch jeden Punkt“, so Woller. Die Overberger (46 Punkte) liegen aktuell sechs Punkte vor dem Werner SC (40) und dem BV Brambauer (40).

Gesichert ist die Vizemeisterschaft damit am drittletzten Spieltag noch nicht, auch wenn der Werner SC bereits am Donnerstagabend durch die 1:3-Niederlage gegen den SuS Kaiserau eine Steilvorlage geliefert hat. „Aber ich habe da auch Brambauer im Blick“, warnt Woller davor, nachzulassen.

Zumindest die Tordifferenz spricht für Overberge, denn da liegen sie zehn Tore vor dem BVB. „Das ist ja manchmal schon fast einen Punkt wert“, erklärt Woller. Sollte seine Mannschaft den zweiten Platz halten können, wäre es in seine Augen „sensationell“.

Spielerisch würde er mit seiner Mannschaft gerne an den Auftritt gegen Nordkirchen anknüpfen, als der FCO mit einem dynamischen und konzentrierten Auftritt am Schloss mit 3:0 gewann. „Das würde ich gern haben, da war viel Laufbereitschaft drin“, erinnert er sich gerne an das Spiel zurück. Wenn sein Team diese Leistung wiederholen würde, dann wäre einiges drin.

Personell gesehen stimmen die Voraussetzungen. Nur Moritz Manka fehlt in den kommenden Spielen aufgrund seiner Roten Karte vom vergangenen Wochenende.

Anstoß: Montag, 15 Uhr, Rasenplatz Nordkirchener Straße

TuS Hannibal – FC TuRa Bergkamen. Mit großen personellen Sorgen fährt der seit einer Woche als definitiver Absteiger feststehende FC TuRa am Montag nach Dortmund.

Da fünf Akteure fehlen, „habe ich aktuell neun Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung. So schlimm war es noch nie“, sagt Trainer Kurt Gumprich.

Der 60-Jährige muss auf Emre Beniz und Nico Krause (beide verletzt), Daniel Berndt (5. Gelbe Karte), Maik Torka (privat verhindert) und Burak Maden (Arbeitsunfall) verzichten. Ob Akteure aus der A-Jugend, Reserve oder den Altherren aushelfen, entscheidet sich erst am Wochenende.

„Ich bin froh, dass es nur noch drei Spiele sind“, sagt deshalb Gumprich: „Wir versuchen weiter, die Saison vernünftig zu Ende zu bringen. Jetzt heißt es: Augen zu und durch.“

Zuletzt klappte das mit der erbrachten Gegenwehr ganz gut. Denn beim 1:1 bei TSC Eintracht Dortmund gelang Malik Celiktas spät der Ausgleich. Parallel dazu kam der Tabellensiebte TuS Hannibal gegen den SC Dorstfeld ebenfalls zu einem 1:1.

Anstoß: Montag, 15 Uhr, Rasenplatz im Hoesch-Park

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