FC Overberge ist derzeit nur Mittelmaß, VfL Kamen der große Gewinner

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Häufig zu spät kam der FCO, hier mit Brelian (l.), am Sonntag bei seinem Gastspiel beim Spitzenreiter Werner SC und verlor mit 1:5.

Bergkamen - Der FC Overberge war der große Verlierer am 9. Spieltag in der Bezirksliga 8, der VfL Kamen war der große Gewinner der Klubs aus dem Kreis Unna/Hamm.

Overberge verlor durch das 1:5 in Werne den Anschluss nach oben, Kaiserau dümpelt nach dem 2:3 gegen Brambauer im unteren Mittelfeld und der VfL Kamen siegte 3:1 beim weiter sieglosen Schlusslicht.

Runter von einem Abstiegsplatz ist der VfL nach dem Sieg beim SC Husen-Kurl. „Das ist zwar nicht großartig von Bedeutung, aber es fühlt sich besser an“, stellt Trainer Marko Barwig den psychologischen Effekt in den Vordergrund. In der Dortmunder Vorstadt hatte Kamen keinerlei Mühe mit dem harmlosen Gastgeber. Das einzige Tor der Dortmunder fiel erst in der Schlussminute.

Alles andere als einverstanden mit der Leistung seiner Truppe war Overberges Coach Marc Woller. Durch das deutliche 1:5 beim Spitzenreiter Werner SC ist der FCO endgültig im Mittelfeld der Tabelle angekommen. „Und da gehören wir leistungsmäßig auch hin“, fand Woller ehrliche Worte. Beim Tabellenführer ließ sein Team so ziemlich alles vermissen. Einsatzwille, Kampfgeist und Laufbereitschaft waren absolute Mangelware. „Wir spielen teilweise viel zu kompliziert. Und wenn es nicht läuft, versuchen wir es noch umständlicher. Das müssen wir abstellen“, kündigt der Übungsleiter unter der Woche Training im Basisbereich an.

Ein deftiges Aufmerksamkeitsdefizit legte der SuS Kaiserau im Heimspiel gegen Brambauer an den Tag. Binnen 12 Minuten konnte der Gast eine 2:0-Führung herausschießen und damit die Basis zum Sieg legen. Zwar machte Kaiserau in den restlichen 75 Minuten mächtig Dampf, stellte sich aber vornehmlich bei der Chancenverwertung nicht gut an. „Wir hatten sechs, sieben Hundertprozentige. Dabei waren zwei Pfostentreffer und ein Lattenschuss“, verdeutlichte Coach Tom Schulz das Dilemma.

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