Das neue 14-Freunde-Team des Werner SC 

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Marc Schwerbrock kehrt zum WSC zurück - in die "Dritte"

Werne - Über eine Massenrückkehr darf sich der Werner SC für die kommende Saison freuen. 14 Akteure – alle miteinander befreundet – wechseln zum Sport Club und wollen ohne Zwang und nur aus Spaß als dritte Mannschaft in der Kreisliga C (Münster) kicken.

Daniel Wilcock

Das teilte WSC-Fußballchef Thomas Overmann mit. Initiator dieser Idee ist der frühere WSC-Spielmacher Marc Schwerbrock, der seit dieser Saison beim Bezirksligisten FC Nordkirchen kickt. Mit Daniel und Patrick Wilcock kommen ebenfalls zwei höherklassig spielende Akteure ins Sportzentrum zurück. Kai Wintjes, aktuell Kapitän der WSC-Reserve, und Lars Zimmer, spielender Co-Trainer des SV Stockum, stehen ebenfalls als Neuzugänge fest.

„Darf kein Verein im Verein werden“

Patrick Wilcock

Die anderen Spieler wollen ihren Wechsel erst bekannt geben, wenn sie mit ihren aktuellen Vereinen die Saisonziele erreicht haben. „Sie möchten alle ein bisschen kürzer treten, sei es aus familiären oder beruflichen Gründen. Aber sie wollen ohne Druck zusammen spielen“, erklärt Overmann. Der Trainer für den kickenden Haufen Freunde steht fest, wird namentlich aber noch nicht genannt. Er wird Nachfolger vom jetzigen Coach Rainer Littau und sei in der heimischen Fußballszene kein Unbekannter. „Für uns war von vorne herein klar: Das darf kein Verein im Verein werden“, nannte Overmann eine Bedingung für die Rückkehr.

Fest steht auch, dass die Spieler der aktuellen „Dritten“ mit in den Kader aufgenommen werden. „Wir hätten auch eine vierte Mannschaft melden können. Aber die personellen Sorgen in den vergangenen Wochen bei allen drei Mannschaften haben gezeigt, dass das ein zu großes Wagnis ist“, erklärt Overmann. Fest steht auch, dass die personellen Planungen für die „Erste“ in der Bezirksliga und die Reserve in der Kreisliga A von der Bestückung der „Dritten“ unabhängig bleiben. „Sie haben aber alle signalisiert, auszuhelfen, wenn Not am Mann ist. Und jedem steht es frei, sich einer höher spielenden Mannschaft anzuschließen“, sagt Overmann. Mitte Mai will das neue Team erstmals beim Werner SC trainieren und sich dann locker auf die neue Serie vorbereiten. „Sie sehen das eher als Freizeitbeschäftigung, aber natürlich mit dem nötigen Ernst“, sagt Overmann, der betont, dass ein Großteil der Spieler immer den Kontakt zum WSC gehalten habe und die Verantwortlichen frühzeitig über ihre Pläne informiert habe

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