SVH nach dem 6:1 erster Spitzenreiter der Saison

+
Gegen Burgsteinfurt im Tor: Sebastian Adamek aus der Reserve.

Herbern - Der SV Herbern hat bei Angstgegner Burgsteinfurt nicht nur die Serie von drei Niederlagen gebrochen.

Landesliga (4): SV Burgsteinfurt – SV Herbern 1:6 (1:2). Mit dem 6:1-Sieg gelang Trainer Holger Möllers ein fulminanter Einstieg an der Seitenlinie der Blau-Gelben und ihnen selbst ein perfekter Start in die neue Saison. „Das können wir heute genießen, keine Frage. Aber ab Dienstag konzentrieren wir uns auf die Aufgabe gegen Ahaus“, mahnt er vor Überheblichkeit.

Möllers musste kurzfristig auf seinen Torhüter Sven Freitag verzichten, der sich im Abschlusstraining einen Muskelfaserriss zugezogen hatte. Für ihn rückte Reservekeeper Sebastian Adamek hoch. „Er hat seine Sache souverän gemacht“, sagte Möllers.

Die Herberner legten einen optimalen Start hin. Nach acht Minuten wurde Robin Ploczicki im Strafraum gefoult und er verwandelte selbst zur Herberner Führung. Relativ zeitnah legten sie auch das zweite Tor nach. Der Ball wurde auf Lünemann durchgesteckt, der überlegen einschob. „Wir haben das Spiel dann beherrscht. Dadurch, dass wir im Raum verteidigt haben, haben wir deren Stürmern aber auch immer viel Platz gelassen“, erklärte Möllers. Burgsteinfurt nutzte immer wieder lange Bälle, um vor das Herberner Tor zu kommen. Den zweiten Ball legten sie dann durch die Gasse und waren damit einmal auch erfolgreich – das 1:2 in der 36. Minute. „Das haben die danach auch noch ein, zweimal gemacht, in der zweiten Halbzeit aber nicht mehr“, merkte Möllers den Lerneffekt an. Trotzdem hätten die Gastgeber zur Pause auch ausgleichen können, gleichzeitig hätten aber auch die Herberner auch schon das dritte Tor nachlegen können.

Der Genickbruch für die Gastgeber folgte zu Beginn der zweiten Hälfte. Lünemann verlängerte einen Pass durch die Schnittstelle per Kopf über den Keeper zum 3:1 und nur kurze Zeit später traf Ploczicki durch die Beine des Keepers zum 4:1. „Danach war die Messe gelesen“, stellte Möllers klar. Nach einem strammen Pass von Lünemann vor das Tor, lenkte Burgsteinfurts Moor den Ball noch ins eigene Tor. Richter staubte bei einem Freistoß am zweiten Pfosten noch zum 6:1 ab.

SVH: S. Adamek – Dubicki, Venneker, Hölscher, Richter, Ploczicki, Kaminski, Lünemann, Närdemann (79. Scholtysik), Runde (79. Eroglu), Schütte (66. Krüger)

Tore: 0:1 (8./FE) Ploczicki, 0:2 (23.) Lünemann, 1:2 (36.) Hollermann, 1:3 (47.) Lünemann, 1:4 (50.) Ploczicki, 1:5 (70./ET) Moor, 1:6 (83.) Richter - lel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare