Lucas Liß siegt sich in den Mai und Jan Tschernoster überzeugt im Taunus

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Lucas Liß, hier beim jüngsten Bundesliga-Rennen, siegte in Büttgen auf der Bahn.

Werne - Ein erfolgreiches Wochenende hatten die heimischen Radsport-Asse Jan Tschernoster und Lucas Liß (beide rad-net ROSE Team). Letzterer gewann in Büttgen zusammen mit Andreas Müller den „Spurt in den Mai“, bevor er am Sonntag den Klassiker „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ bestritt.

Dieses Rennen war auch die Bühne für Jan Tschernoster. Der 19-Jährige war bester Fahrer des 8-köpfigen Hagener Teams.

Auf den 207 Kilometern durch den Taunus hinterließ das rad-net ROSE Team einen starken Eindruck. „Das Rennen war eine große Herausforderung für uns und wir wollten unbedingt in Gruppen vertreten sein. Alle acht Rennfahrer haben dafür gefahren und das echt klasse gemacht“, meinte der Sportliche Leiter, Ralf Grabsch.

Mario Vogt ritt die erste Attacke des Tages, wurde vom Peloton mit den Assen um John Degenkolb und Tony Martin aber schnell wieder gestellt. Weitere Ausreißversuche mit Mario Vogt und Michel Koch wurden ebenfalls schnell unterbunden.

Am Ende war es der Jugendwart des Radsportclubs 79 Werne, der bester Rennfahrer des rad-net ROSE Teams war. Jan Tschernoster fuhr auch hinauf zum Mammolshainer Berg mit einer Steigung von bis zu 26 Prozent ohne Furcht immer an der Seite der großen WorldTour-Fahrer und kam am Ende, genauso wie Teamkollege Theo Reinhardt, in der zweiten großen Gruppe ins Ziel.

Die allerdings wurde aus dem Rennen genommen und deren Ergebnis nicht gewertet, um nicht auf dem abschließenden Rundkurs in Frankfurt den Ausgang des Rennens zu beeinflussen. „Er hat die erste Gruppe knapp verfehlt, das war im Nachhinein sehr ärgerlich. Er hat richtig viel Potenzial“, lobte Grabsch den 19-Jährigen.

Der Bergkamener Lucas Liß hatte zwei Tage zuvor zusammen mit dem Österreicher Andreas Müller die Traditionsveranstaltung „Spurt in den Mai“ auf der Radrennbahn in Büttgen gewonnen. Liß, Scratch-Weltmeister von 2015, und der Madison-Europameister von 2014 wurden damit ihrer Favoritenrolle gerecht.

Im Omnium der Asse, bestehend aus Wertungssprints, italienischem Jagdrennen, Ausscheidungsfahren, Ballustradensprint sowie dem abschließenden und entscheidenden Zweiermannschaftsfahren setzten sich Liß/Müller mit 30 Punkten durch. Platz zwei ging an Achim Burkart/Hans Pirius (25), Dritte wurden Lars Teutenberg/Nico Heßlich (23).

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