Die Laufkolumne von Anne-Kathrin Mertens: Papas Flucht vor dem Mittagessen

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Anne-Kathrin Mertens beim Werner Stadtlauf.

Werne - Laufen macht glücklich... Zumindest mich. Schuhe an, Chaos zuhause ausblenden, raus in die Natur und ab geht’s. Ich bin Anne, 35 Jahre, 3 Kids (3,5 & 7), nen tollen Mann, der meine Leidenschaft unterstützt und laufverrückt.

Schuld daran ist mein Papa. Der läuft eigentlich, seitdem ich als 3. TOCHTER auf die Welt kam. So nach dem Motto: „Jetzt muss ich mal raus“. Als Mann. Is’ klar. Jahrelang haben wir ihn belächelt, wie er sonntags oder in der Woche lieber laufen ging während wir zusammen gegessen haben. Sehr zum Leidwesen meiner Mama, die so lecker gekocht hat, aber der Mann erst noch laufen musste.

Ich bin als Kind oft neben ihm hergeradelt, durfte ich nachher nicht mehr, habe zuviel gequatscht. Jetzt, wo ich selber drei Kinder habe, verstehe ich das: Der wollte mal seine Ruhe haben; vor allem hatte er drei Töchter und kam daher eh nie zu Wort... Irgendwann mit 22 und die Figurprobleme begannen, hab ich mal angefangen auch zu laufen. Is ja schön einfach ohne Öffnungszeiten oder großen Materialkosten.

Anfängerplan von Papa bekommen: 3 Minuten laufen, 1 gehen und so weiter. Bis man mal 30 Minuten geschafft hat! Stolz! Wow! Dann das erste Mal den Werner Stadtlauf – war der Hammer! Sehr zu empfehlen.

So fing es an und an dieser Stelle schreib ich ab jetzt mal öfter ein paar lustige Läufergeschichten. Manche meinen zwar laufen sei langweilig aber ... man erlebt viele Sachen. Davon also bald mehr.

Die gebürtige Wernerin Anne-Kathrin Mertens (35) schreibt an dieser Stelle in loser Folge über ihre Trainings- und Lauferlebnisse. Die dreifache Mutter von Frida (7), Fiete (5) und Oskar (3) wohnt mit ihrem Ehemann David in Capelle und läuft mittlerweile für den SV Herbern.

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