Landesligist SV Herbern will sich im oberen Drittel etablieren

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Die Neuen im Landesliga-Kader des SV Herbern: Oben von links Trainer Holger Möllers, Luis Krampe, Jan Dubicki (beide eigene U19), Oscar David Franco Cabrera (TuS Ascheberg), Co-Trainer Bernd Löcke, unten von links Kilian Höring (eigene U19), Marcel Scholtysik (Rhynern II), Fabian Vogt (TuS Ascheberg) und Jannik Närdemann (eigene U19). Es fehlt Gonzalo Redondo Conde.

Herbern - - Mit 22 Spielern hat Fußball-Landesligist SV Herbern am Samstag die Vorbereitung aufgenommen. Nach dem späten Klassenerhalt in der vergangenen Spielzeit hoffen die Verantwortlichen nun auf eine ruhigere Saison.

„Wir wollen uns schon im oberen Drittel etablieren“, meint Frank Heidemann, sportlicher Leiter des SVH. Um dieses Ziel zu erreichen wurde der Kader weitestgehend zusammengehalten und mit acht jungen Spielern ergänzt, unter ihnen fünf aus der eigenen U19.

Für den neuen Trainer Holger Möllers ist es „eine tolle Leistung, dass 80 Prozent der Spieler bleiben. Das spricht für die Vereinsführung, aber auch für den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft.“ „Es wird keine Einheit geben, wo wir uns zum Laufen in Westerwinkel treffen“, sagte Möllers in einer kurzen Ansprache an das Team. Er habe ganz schlechte Erinnerungen aus seiner Jugendzeit: „Da haben wir drei Tage keinen Ball gesehen und sind den Kahlen Asten hoch...“ Die Trainingslehre heute sei glottlob eine andere, auch „wenn es ab und an schmutzig wird und ihr an eure Grenzen gehen müsst.“

Mit Co-Trainer Bernd Löcke müsse er sich noch ein wenig finden, meinte Möllers, „auch wenn wir uns schon 20 Jahre kennen und eine Grundphilosophie haben, die passt.“ Dass das neue Trainerduo von ehemaligen Spielern des SVH gebildet wird, sei durchaus damit zu erklären, „dass beide Stallgeruch haben und die Abläufe im Verein kennen“, wie Frank Heidemann sagt. Das habe ihnen bei gleicher Qualifikation gegenüber anderen Kandidaten einen leichten Vorteil verschafft. Heidemann: „Für Holger wird es der nächste Schritt sein, nachdem er Ascheberg in der Bezirksliga etabliert hat. Hier kann er sich beweisen, in dem er aus guten Fußballern eine Mannschaft macht.“

Dazu stehen Möllers und Löcke bis zum Saisonstart am 14. August 27 Einheiten zur Verfügung. Das erste Training war locker, anschließend gab’s eine nette Runde am Grill. Aber auch die ersten Übungen hatten tieferen Sinn. Möllers: „Da kann ich schon sehen, wer den Grundlagenplan eingehalten hat.“

Neben zwei Torleuten stehen 25 Feldspieler im Aufgebot, nach vier Wochen sollen fünf zu Björn Christ in die Reserve (Kreisliga A) wechseln. Für die ganz jungen Spieler wird es ein Quantensprung sein. Frank Heidemann: „Auch wenn sie in der A-Jugend schon Landesliga gespielt haben, so ist es noch einmal ein riesen Unterschied. Das Spiel ist viel schneller und intensiver, die Gegenspieler sind athletischer und erfahrener.“

Die Testspiele:

Sonntag, 17. Juli, bei Westfalia Wethmar (15 Uhr), Donnerstag, 21. Juli, VfL Kamen (18 Uhr, Turnier Werner SC), Samstag, 23. Juli, Werner SC (16 Uhr, Turnier WSC), Montag, 25. Juli, SV Drensteinfurt (19.45 Uhr, Turnier Werner SC), Samstag, 30. Juli, Einladungsturnier Eintracht Werne, Donnerstag, 4. August, voraussichtlich SV Herbern U19

Erstes Pflichtspiel: Sonntag, 7. August, Kreispokal beim SC Capelle

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