St. Georg Werne mit sieben Teams beim Kreisturnier

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Die Veilseitigkeit ist in dieser Woche in Lüdinghausen gefragt.

Werne - Der Reiterverein Lüdinghausen ist von heute (Dienstag) an bis zum 29. Mai Gastgeber für den Standartenwettkampf der Kreisverbände Coesfeld und Altkreis Lüdinghausen.

Traditonell geht auch der RV St. Georg mit guten Chancen in die Wettbewerbe, in denen neben den Schärpen in der Vielseitigkeit auch die Mannschaftstitel in der Dressur und im Springen vergeben werden. Die Werner sind mit insgesamt sieben Teams vertreten.

Derzeit läuft beim RV St. Georg die Vorbereitung auf Hochtouren. „Das sind hier jeden Tag schon mehrere Stunden Training außerhalb des normalen Betriebs“, sagt Reitlehrer Heinrich Schwert, der die Reiterinnen und Reiter gemeinsam mit Sohn Stephan im Busch, auf dem Viereck und im Parcours auf die Titelkämpfe vorbereitet.

Und dennoch lässt es Schwert senior sich nicht nehmen, gemeinsam mit Monika Schnepper und Markus Terbrack eine besondere Mannschaft auf den Standartenwettkampf vorzubereiten. „Dat wätt wull wat – 347 Joahre“ lautet das Motto der drei Frauen und vier Männer, die zusammen eben jene 347 Jahre alt sind und für eine Premiere sorgen. Dorothe und Joachim Raguse, Benedikt Selhorst (alle Herbern), der reaktivierte Werner Ralf Kosanetzki sowie Gudrun Kurzhals (Drensteinfurt), Arnild Lückmann (Appelhülsen) und Berthold Schlütermann (Seppenrade) sind sich sicher: „Das wird wohl was.“

Damit es was wird, trainiert die gemischte Oldie-Mannschaft, in der die Frauen und Männer älter als 42 Jahre sein müssen, seit Wochen regelmäßig unter anderem bei Ligges oder auch in Werne. „Seit 20 Jahren gibt es die Ausschreibung her, jetzt macht’s endlich mal einer“, sagt Heinrich Schwert, der das Team zuletzt am Mittwochabend in Ehringhausen zum Training bat.

Dieses Ü42-Team ist eine von 18 Mannschaften, die für den Standartenwettkampf gemeldet worden sind. Die Werner sind mit zwei Teams vertreten. Mannschaft eins besteht mit Kim Hüsemann, Josephine Schulze-Bisping, Kira Schmiedeknecht, Laura-Marie Hirsch und Daniel Trottenberg aktuell aus fünf Reiterinnen und Reitern, weil das Pferd von Franziska Keute ausfällt. „Es wird wohl auch dabei bleiben“, sagt Heinrich Schwert. Das zweite Team besteht aus Janine Vehring, Sylvia Vorwick, Lena Nowroth, Catrin Stiller, Anna Richter und Lena Trouvain.

Der Wettbewerb wird bereits am kommenden Dienstag mit dem Geländeritt eröffnet. Weil die Lüdinghauser keine Strecke haben, findet dieser auf dem neuen Geläuf an der Vereinsanlage in Seppenrade statt – quasi als Generalprobe für das Porivinzialturnier, das am dritten September-Wochenende in Seppenrade ausgetragen wird.

Die weiteren Teilentscheidung werden am Samstag, 28. Mai, mit der Dressur und am Sonntag, 29., mit dem Springen ausgetragen.

Traditionell werden auch bei den Ponyreitern die kombinierten Wettbewerbe (Vormustern, Dressur, Springen) ausgetragen. Auch hier schickt der RV St. Georg zwei Teams ins Rennen. Hannah Kosanetzki, Jolina Lichtenberg, Eva-Maria Schmuch und Katharina Möller haben sich ein bsonderes Ziel gesetzt: Sie wollen den Titel-Hattrick. Mannschaft II bilden Madleen Hagemeier, Inken Bergmann, Angelina Reingen und Xenia Wlk.

Mit einem kombinierten Springreiter- und Dressurreiterwettbewerb bieten die Lüdinghauser auch einen Einsteigerwettbewerb für Mannschaften an. Hier starten am kommenden Donnerstag Lea Desinger, Lea Börger, Lea Kroes, Janne Bergmann und Nina Nötzig für den RV St. Georg.

Das Team für die Springmeisterschaft bilden Lena Trouvain, Marcel Mecke sowie Hannah und Ralf Kosanetzki. „Ralf wollte unbedingt mal mit seiner Tochter in einer Mannschaft reiten“, weiß Heinrich Schwert, warum das junge Team mit dem Routinier ergänzt worden ist. In der Dressur starten Sonja Möllmann, Miriam Schlüchter, Ann-Kathrin Leisentritt und Catrin Stiller.

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