Kosanetzki erfüllt sich ihren Traum – Laabs ist Westfalenmeisterin, Bintig wird Zweiter

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Hannah Kosanetzki mit Norma Jean Baker.

Greven - Bei den Westfälischen Meisterschaften der Reiter holte sich die 14-jährige Hannah Kosanetzki vom RV St. Georg Werne den Sieg im Nachwuchschampionat der Ponyreiter. Dabei erfüllte sie sich ihren Traum, endlich einmal die Wertungsnote 9,0 in einer Ponystilprüfung zu erreichen.

Das klappte bereits am Freitag in der ersten Wertungsprüfung zum Nachwuchschampionat, in dem nur Luzie Jüttner mit einer 9,3 noch besser bewertet wurde (wir berichteten). Den Rückstand auf Jüttner holte Kosanetzki aber mit einer überzeugenden Vorstellung am Samstag auf.

Zunächst entschied sie den ersten Umlauf mit einer erneuten Wertnote von 9,0 für sich und qualifizierte sich damit für das Stechen. Und auch da hatte sie die Nase vorn und lag am Ende zwei Punkte vor Luzie Jüttner vom RFV Greven. „Norma Jean Baker und ich sind einfach ein eingespieltes Team, ich bin wirklich mehr als zufrieden“, schwärmte Kosanetzki.

Unter der Woche hatte sie außerdem mit Norma Jean Baker an einer Sichtung für das Bundes-Nachwuchschampionat der Vielseitigkeitsreiter teilgenommen. „Im Gelände und beim Springen hat es ganz gut geklappt. An der Dressur müssen wir noch ein bisschen arbeiten“, erklärt Kosanetzki. Die Ergebnisse der Sichtung werden am Mittwoch mitgeteilt.

Die Ahlenerin Luna Laabs, die für den RV St. Georg Werne startet, dominierte die Prüfungen der Pony-Dressurreiter und sicherte sich mit ihrem Pony Carlos den Titel der Westfalenmeisterin. Sie gewann alle drei Einzelprüfungen, so dass in der Endabrechnung kein Weg an ihr vorbeiführte. In der zweiten Wertungsprüfung erreichte sie eine 892.5, im Finale distanzierte sie die Konkurrenz mit einer 887.5.

Der Drensteinfurter Hauke Bintig, der ebenfalls für den RV St. Georg startet, schaffte bei den Junioren nach einem Auftaktsieg am Freitag im Zeitspringen der Klasse M** in der Endabrechnung den Silberrang. Den Titel verbaute er sich mit einer etwas schwächeren Finalprüfung, einem Springen mit Stechen der Klasse M**, das er mit 4.25 Fehlerpunkten als 17. abschloss. In der zweiten Wertungsprüfung hatte er auf Grand Courage zunächst ohne Fehlerpunkt den neunten Platz belegt. Kathrin Wacker vom RV St. Georg schaffte in dieser Prüfung den dritten Platz. Sie belegte mit Viola in der Endabrechnung den vierten Rang, Marie Ligges vom RV von Nagel Herbern wurde Achte.

Bei den Senioren waren die Chancen auf eine bessere Platzierung von Oliver Schaal und Daniel Oppermann (beide RV St. Georg Werne) nach der zweiten Wertungsprüfung dahin. Beide konnten sich nicht platzieren. Im Finaldurchgang setzte Daniel Oppermann mit Lorielle aber nochmal eine Duftmarke. Er qualifizierte sich fehlerfrei für das Stechen, behielt dort die Nerven und entschied das Springen für sich. Oliver Schaal landete mit Quidam auf Rang neun.

In der Endabrechnung bedeutete das Platz sieben für Schaal und Platz 13 für Oppermann. Neuer Westfalenmeister ist Thomas Holz vom RFV Greven.

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