Kein Spiel wie jedes andere für TVW-Trainer Ingo Nagel

TVW-Trainer Ingo Nagel fiebert dem Wiedersehen mit seinem Ex-Club VfL Brambauer entgegen. -  Foto: Zöllner

Werne - Die vom 18. Dezember vorgezogene Partie am Dienstagabend hat besonders für TV-Trainer Ingo Nagel ihren Reiz. Er führte den VfL Brambauer einst in die Bezirksliga.

Handball Bezirksliga (Männer): TV Werne - VfL Brambauer. Nun trifft man sich erstmals unter Wettkampfbedingungen wieder. Die guten Beziehungen zu seinem alten Verein haben es auch möglich gemacht, die Begegnung vorzuziehen. „Im Dezember haben wir schon viele Urlauber“, erklärt Nagel, der mit Blick auf seinen Verletztenstand sich aber eine Verlegung auch hätte sparen können, wie er selbst meint: „Wir sind personell arg gebeutelt. Wenn ich das mal vorher gewusst hätte...“

Hüttemann und Wierling fallen genauso aus wie Bade und Berg. Hinter Müllers Einsatz steht ein Fragezeichen. Jonas Thiemann plagte sich zuletzt mit Schulterproblemen, konnte nicht trainieren.

Auch wenn sich das Gesicht seiner alten Mannschaft in den vergangenen zwei Jahren verändert habe, so sei das Duell mit dem VfL doch ein „besonderes Spiel“, sagt Ingo Nagel. Vier bis fünf ehemalige Mitstreiter sind noch im Kader. „Brambauer ist stärker als es der aktuelle Tabellenplatz aussagt“, erklärt der Werner Coach.

Mit 4:4-Punkten steht der heutige Gegner im unteren Mittelfeld, hat dabei aber auch gegen die großen Favoriten Hamm und Soest verloren. „Ich denke, zu diesem Kreis zählt sich aber auch Brambauer. Sie werden sich nun keine Blöße mehr geben wollen“, so Nagel.

Entscheidend sei, das Tempospiel der Gäste zu unterbinden. „Denn auf den Außenpositionen haben sie schnelle und im Abschluss kaltschnäuzige Spieler. Der Torwart ist mit langen Bällen fast immer erfolgreich“, weiß der TV-Trainer. Neben der Vermeidung von Tempo-Gegenstößen hofft Ingo Nagel auf eine bessere Chancenverwertung auf der Gegenseite. „Wir müssen die Löcher in der Deckung finden, uns viele Chancen arbeiten und diese dann auch nutzen“, fordert er.

Anwurf: Dienstag, 18.45 Uhr, Linderthalle

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