Julia Ritter verpasst WM-Medaille

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Vor dem Finale waren sie noch optimistisch: Die Oberadenerin Julia Ritter (links) und Lara Kempka aus Neubrandenburg bei der U20-WM in Bydgoszcz.

Bergkamen - Julia Ritter hat nach dem Sieg in der Qualifikation die Medaille bei der U20-Weltmeisterschaft in Bydgoszcz verpasst.

Die bergkamenerin belegte den neunten Platz. „Ich war einfach zu nervös“, erklärte sie. „Wäre der dritte mein erster Wurf gewesen, wäre es vielleicht anders gelaufen.“

Julia Ritter, die für den TV Wattenscheid 01 startet, konnte den Schwung der Qualifikation, in der sie am Vortag noch mit 53,84 Metern Bestweite erzielt hatte, nicht ins Finale nehmen.

„Der Wurf hätte für eine Medaille gereicht“, musste sie anschließend feststellen. Den Bronze-Platz schnappte sich nun die Moldawierin Alexandra Emilianov (53,08 Meter), Silber ging mit Bestleistung an die Australierin Kirsty Williams (53,91), Gold an Kristina Rakocevic (Montenegro; 56,36).

Julia Ritter fand schwer in den Wettbewerb, steigerte sich aber von Runde zu Runde, so dass am Ende noch ordentliche 50,95 Meter dabei heraussprangen. Für einen vierten Versuch, den nach dem Vorkampf erstmals nur die Top Sechs erhielten, reichte das aber nicht. Sie wurde Neunte.

Larsa Kempka, zweite Deutsche im Diskus-Finale, kam auf lediglich 43,69 Meter. Bei 52,16 Metern steht ihre Bestleistung. Es lief ganz einfach nicht. „Beim ersten ungültigen Versuch hatte ich einen technischen Fehler. Der zweite war scheiße. Beim dritten wollte ich alles riskieren. Der ging ins Netz“, fasste sie kurz und knapp ihren Auftritt zusammen. Platz zwölf: ein Ergebnis unter Wert.

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