25 Jahre Ballspielhalle – Wiedersehen beim Spiel, Spaß ... und Bier

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Legenden und Young Veterans bunt gemischt: Oben von links Martin Strunck, Ingo Börger, Stefan Rinnen, Marek Bienkowski, Falk Heckenkamp, Sebastian Pläster, Jens König, Matthias Peters, Björn Schönnagel, Marco Nägeler, Stefan Lorenz, Urim Berisha; unten von links: Marco Nägeler, Frank Bispinghoff, Markus Meier, Stefan Hohefeld, Christoph Henke, Daniel Otten, Tim Mantei, Marco Overtheil, Stefan Konik und Martin Geißler.

Werne - 25 Jahre Ballspielhalle: Für die Werner Basketballer war es Anlass genug, mit einem Spiel der Legenden die Geschichte dieser Sportstätte wieder aufleben zu lassen.

Dass die Jüngeren am Ende mit 65:45 (30:23) gewonnen haben, war wenige Minuten nach der Schlusssirene kein Thema mehr. Geschichte und Geschichten standen beim Blick auf eine große Fotowand oder in das von Udo Mersch gepflegte Archiv – oder im Kreis um die Kiste Bier – im Mittelpunkt. 

So ganz genau ließen sich die „Legenden“ und die „Young Veterans“ am Samstag nicht trennen – zu viele der 1991er-Helden, die erstmals für den Regionalliga-Aufstieg der Werner Basketballer gesorgt hatten, zogen es vor, von der Tribüne aus zuzuschauen. Dennoch war auf dem Parkett zu erkennen, dass „die Blauen in ihrem Leben ein paar Mal weniger Weihnachten gefeiert haben als die Weißen“, wie es „Mr. Basketball“, Jens König, bemerkte.

Dabei hatten die älteren Weißen ihren alten Schlachtruf ausgepackt. „No Mercy“ schickten sie in Richtung der Blauen. Keinerlei Gnade kannten aber auch die Organisatoren, die das ältere Semester über die vollen 40 Minuten spielen ließen, damit das Bier danach umso besser schmeckt.

Bemerkenswert ist die Fitness der meisten Alten Herren, die auf dem Feld standen. Center Stefan Rinnen, meinte Jens König, „würde ich sofort wieder in unseren Regionalliga-Kader aufnehmen.“ Auch Matthias Peters ist in hervorragender körperlicher Verfassung. Er hatte das erste Wiedersehen im vergangenen Jahr verpasst und freute sich umso mehr, die alten Kollegen wieder einmal zu sehen.

Peters reiste dazu extra aus London an, wo er seit 2006 mit seiner englischen Frau (im Auslandsstudium in Spanien kennen gelernt) und inzwischen zwei Kindern lebt und als Banker arbeitet. Der Brexit war aber nur ein untergeordnetes Thema.

Sebastian Pläster und Björn Schönnagel waren aus Hamburg angereist, wo sie den Kontakt aufrecht halten, aber das Gros der „Legenden“ und „Veteranen“ lebt in Werne und Umgebung und trifft sich regelmäßig montags – zum Fußball.

Diesem Sport ist auch einer der damaligen Trainer inzwischen verbunden: Heinz-Günter Kurt. Er leitete am Samstag das Legenden-Spiel, steht aber ansonsten beim Fußball als Unparteiischer bis zur Kreisliga A auf dem Platz. Am Sonntag zum Beispiel bei der Partie SKC Maroc Hamm gegen TuS 59 Hamm II in der Kreisliga C.

Wer es am Samstag vorgezogen hat, wegen „Knie, Hüfte oder Rücken“ nicht zu spielen, der musste an die Freiwurflinie. So kamen auch noch 1991er-Legenden wie Jochen Strieth, Götz Berger, Udo Mersch, Rainer Meinke oder Dragan Petkovic zu ihrem Auftritt. Aber auch hier gewann ein Jüngerer: Marco Overtheil machte sich zum Helden seiner Töchter.

So schön das Wiedersehen auch war: „Wir wollen es nicht inflationär machen“, sagte Jens König, und deshalb: „Wir wollen versuchen, das hier in fünf Jahren wieder auf die Reihe zu kriegen.“

Legenden: Martin Geißler, Stefan Rinnen, Christoph Henke, Martin Strunck, Marek Bienkowski, Sebastian Pläster, Björn Schönnagel, Urim Berisha, Stefan Konik, Tim Mantei, Markus Blümel

Young Veterans: Falk Heckenkamp, Matthias Peters, Frank Bispinghoff, Stefan Lorenz, Marco Overtheil, Stefan Hohefeld, Daniel Otten, Markus Meier, Marco Nägeler, Ingo Börger

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