Fernando Manfredis Herz schlägt für Italien

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Fernando Manfredi (rechts) drückt Italien die Daumen.

Herbern - Deutschland gegen Italien – dieses Viertelfinale der Europameisterschaft lässt viele Fußballerherzen höher schlagen lässt. Der 24-jährige Herberner Fernando Manfredi, aktuell Mittelfeldspieler beim TuS Ascheberg, kann seine italienischen Wurzeln bei einer Prognose nicht leugnen.

WA-Mitarbeiterin Isabel Schütte sprach mit ihm über das anstehende Viertelfinale.

Am Samstag steht die deutsche Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Frankreich gegen Italien im Viertelfinale. Endet für die Deutschen das Italien-Trauma? 

Manfredi: Das Trauma endet auf keinen Fall und wird ein weiteres Kapitel für die Azzurri schreiben. Die Deutschen werden bei dem Spiel nicht durch das Abwehr-Bollwerk der Italiener hindurch kommen. Die Erfahrung spricht dabei ganz klar für Italien.

Wo wirst Du dir das Spiel anschauen?

Manfredi: In Herbern bei meinen Eltern. Da werden neben der Familie auch einige Freunde zum Fußballgucken vorbei kommen. 

Wie ist die Stimmung während des Fußballspiels unter den Deutschen und Italienern?

Manfredi: Ach, das ist immer gut. Natürlich kommen dann mal Sprüche von beiden Seiten, aber das gehört doch dazu.

Deine Freundin ist Deutsche, für welche Mannschaft schlägt denn ihr Herz?

Manfredi: Die ist für Deutschland, vor und während des Spiels muss sie sich schon öfters mal Sprüche anhören. Nach dem Spiel ist aber alles wieder gut und wir sind wieder einer Meinung, wenn es nicht um Fußball geht.

Wo liegen die fußballerischen Stärken der Italiener und der Deutschen?

Manfredi: Stärken bei den Italienern sind ganz klar die starke Abwehr und das sie das Spiel schnell umschalten können. Bei den Deutschen ist es ganz klar die Innenverteidigung und Torwart Manuel Neuer. Die Italiener müssen gut auf Thomas Müller aufpassen, denn der kann von überall aus ein Tor schießen. 

Was ist dein Tipp für das anstehende Viertelfinale?

Manfredi: Das Spiel wird Italien ganz klar in 90 Minuten mit einem 2:1 für sich entscheiden. 

Wer wird denn am 10. Juli Europameister?

Manfredi: Frankreich.

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