SV Herbern II und WSC II mit Sieg und Niederlage

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SVH-Reservetrainer Björn Christ.

Herbern - Am 10.  Spieltag in der Kreisliga A2 (Münster) gab es für den SV Herbern II und dem Werner SC II in Altkreis-Duellen einen Sieg und Niederlage.

Kreisliga A2 (Münster): SC Capelle – SV Herbern II 1:2 (1:0).  Der SVH II setzt seine Erfolgsserie fort. Zunächst führte ein unglücklich geklärter Ball zu einem Einwurf, in dessen Anschluss ein abgefälschter Schuss von Walter aus circa 20 Metern die Herberner ins Hintertreffen brachte. Capelle hatte kurz danach nur noch eine Halbchance, die Christ nicht als „Hundertprozentige“ zählen würde, da die Kugel an die Latte ging und Torwart Sebastian Adamek sonst auch zur Stelle gewesen wäre.

Die große Möglichkeit zum Ausgleich hatte Herbern mit dem Halbzeitpfiff. Der berechtigte Foulelfmeter wurde von Stefan Roters jedoch nicht verwandelt (45.). Kurz nach der Pause verlängerte Mirco Kortendick einen langen Einwurf. Lars Bußkamp entschied daraufhin ein Kopfballduell mit dem herausgeeilten Capeller Torwart Maximilian Nölkenbockhoff für sich. So brauchte der eingewechselte Simeon Uhlenbrock nur noch zum Ausgleich einschieben. Nur zehn Minuten später drehte Bußkamp die Partie dann komplett. Nach einer Ecke auf den ersten Pfosten verpassten vier bis fünf Spieler den Ball. Bußkamp war es schließlich, der die Herberner Führung erzielte. In der letzten Minute mussten die Gäste jedoch nochmal zittern, als Manuel Lachmann statt in die Ecke, genau auf Herberns Torwart Sebastian Adamek köpfte.

 „Es war heute ausgeglichen, mit vielen langen Bällen – spielerisch also sicher kein Hochgenuss. Trotzdem ein kampfbetontes Spiel, das wir verdient gewonnen haben“, zog Christ sein Fazit. 

SVH II: S. Adamek – Hüttermann, Lübke, Närdemann, C. Adamek, Krieter, Kortendick, Heitmann, Pottmeier (46. Uhlenbrock/76. Schmidt), Roters, Bußkamp (87. M. Aschoff)

Tore: 1:0 (13.) Walter, 1:1 (52.) Uhlenbrock, 1:2 (64.) Bußkamp Bes. Vork.: Roters (SVH/45.) vergibt einen Foulelfmeter

 

Werner SC II – SG Selm 3:4 (1:2).  Die gute Leistung, die die Mannschaft von Trainer Thomas Matuschek auf den Platz brachte, wurde am Ende nicht mit Punkten belohnt.

Schon früh lag der WSC zurück: Nachdem eine Standardsituation eigentlich geklärt war, versprang der Ball, so dass ein unhaltbarer „Sonntagsschuss“ von Justin Schulze Weiling im Kasten landete.

Nur eine Viertelstunde später führte ein unbedrängter Ballverlust dazu, dass erneut Schulze Weiling alleine auf Torwart Sebastian Vorwick zulief und auch diese Chance eiskalt verwandelte. Eine Kombination aus dem Halbfeld heraus von Marco Scheuerer auf Dominik Hennes markierte den Anschlusstreffer der Gastgeber. Nach der Halbzeitpause gab es für den kämpferischen WSC einen erneuten Rückschlag.

Das 1:3 wurde aus einer klaren Abseitsposition erzielt und hätte so eigentlich nicht zählen dürfen. „Das war natürlich sehr ärgerlich, der Schiri hat generell auf beiden Seiten zweifelhaft gepfiffen“, erklärte Matuschek. Nach einer weiteren Standardsituation wurde der Ball zwei-, dreimal abgefälscht und flog zum 2:3 ins Tor. Dem WSC gelang zwar der Ausgleich durch einen diskutablen Elfmeter, durch eine unglückliche Situation gelang es den Selmern aber trotzdem, die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. „Wir waren die bessere Mannschaft, haben das Spiel größtenteils kontrolliert. Das war Pech für uns und Glück für den Gegner heute“, zog Matuschek seine Bilanz. 

WSC II:  Vorwick – Scheuerer (90. Mürmann), Löwen, Heese, Schulze-Twenhöven, Kozlik, Eisenbach, Teuber, Bozkurt, Egert (59. Osterkemper), Hennes

Tore:  0:1 (6.), 0:2 (22.) beide Schulze Weiling, 1:2 (43.) Hennes, 1:3 (51.) Atli, 2:3 (62.) Löwen, 3:3 (72.) Strafstoßtor Hennes, 3:4 (88.) Schwegler

 

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